Gegrillte Bananen in Kokosmilch-Karamell

Gegrillte Bananen in Kokosmilch-Karamell

Gelangt man auf der Speisekarte im Chinarestaurant zum Dessertbereich, geht schnell ein Riss durch die am Tisch Sitzenden. Die einen bestellen begeistert gebackene Banane mit Honig, die anderen stehen warmen Bananen generell ablehnend gegenüber. – Wer diese feinen Schokobananen vom Grill (Rezept im Blog) zum Abschluss eines Grill-Menüs schon probiert, serviert und für gut befunden hat, ist vielleicht einem neuen Versuch gegenüber aufgeschlossen, der uns ebenfalls gegrillte Bananen auf den Tisch bringen wird. Diesmal aber ganz anders!

Spaghetti mit Tomatensauce Asia – Pasta Asien-Style

Spaghetti mit Tomatensauce Asia – Pasta Asien-Style...

Natürlich ist dieses Rezept für Spaghetti mit Tomatensauce Asia prinzipiell vegetarisch. Und ich weiß, dass es Vegetarier nicht so lustig finden, wenn man ein Rezept in der Kategorie „vegetarisch“ veröffentlicht, und das erste was Ihnen ins Auge springt, ist ein Stück Fleisch. So wie hier geschehen. – Aber seien Sie mir nicht gram. Ignorieren Sie das Fleisch einfach.

Kabeljau – Skrei – im Chinakohlpäckchen

Kabeljau – Skrei – im Chinakohlpäckchen...

Winterzeit ist immer auch Kohl-Zeit. Und sei es nur Chinakohl, der in vielen Familien ausschließlich als Salat bekannt ist. Richtig berühmt (und auch im Wortsinn ein bisschen verrucht) wurde er bei uns als koreanischer „Kimchi“. Da die Welt immer kleiner wird, haben sich Köche und vor allem Blogger auch in unseren Breitengraden längst mit den Rezepten für die Fermentation von Chinakohl befasst.

WM 2014 – Japan – Seafood-Spieße mit Sesam-Spargel

WM 2014 – Japan – Seafood-Spieße mit Sesam-Spargel...

Der 24. Juni. Johannistag. Ein Tag, der als sogenannter „Lostag“ im Leben der Bauern früher eine wichtige Rolle spielte. Lostage sind feststehende Tage im Kalender, die im Jahresverlauf des bäuerlichen Lebens unter Berücksichtigung des Wetters eine wichtige Rolle spielten. Bekannt sind uns noch heute in diesem Zusammenhang: Lichtmeß, die Eisheiligen und der Siebenschläfertag (um den 7. Juli).

Curryhühnchen auf Chinakohl-Mango-Gemüse

Curryhühnchen auf Chinakohl-Mango-Gemüse...

So ein Curryhähnchen ist eine feine Sache. Trotzdem nenne ich mein Gericht lieber Curryhühnchen auf Chinakohl-Mango-Gemüse und sei es nur um bei Google ein bisschen Verwirrung zu stiften. Gibt man nämlich „Curryhühnchen“ in die Suchmaske ein, werfen diese Google-Burschen in Palo Alto, bzw. in Mountain View in Californien, etwa 2,8 Millionnen Treffer aus, schreiben aber gleich dazu, das wären die Ergebnisse für Curry Hähnchen.

Bratwurst Gröstl – Franken trifft Asien...

Das Tiroler Gröstl ist wirklich was feines. Ein traditionelles, österreichisches Pfannengericht, das normalerweise aus in Stücken geschnittenem Rind- oder Schweinefleisch und gekochten Kartoffeln besteht, darüber wird oft noch ein Ei geschlagen oder ein Spiegelei darauf gelegt. Gebraten wird alles in der Pfanne, mit Butterschmalz und Zwiebeln, deftig gewürzt mit Salz, Pfeffer, Kümmel, Majoran. Vor dem Servieren gibt man frisch gehackte Petersilie darüber.

Tempura-Spargel mit Eiszapfen und Wasabicrackern

Tempura-Spargel mit Eiszapfen und Wasabicrackern...

Spargel und Eiszapfen? Ja. Gibt es jetzt beides. Die Letztgenannten um diese Jahreszeit zum Glück nicht mehr an den Dachrinnen sondern nur im Gemüseladen. Wer sie nicht kennt: es sind kleine Rettiche, die Bundweise, ähnlich den Radieschen angeboten werden. Die Verbindung vom Rettich zum Wasabi ist nun nicht mehr schwer herzustellen, auch wenn diese gar nicht miteinander verwandt sind (was man ja gemeinhin denkt). Trotzdem kommen sie in folgendem Gericht beide zum Einsatz. Dem Spargel wird eine knusprige Hülle japanischer Art verpasst, die echte Würze kommt von frisch geriebenem Wasabi, die kleinen Eiszapfen dienen uns als Salat und werden mit einer Limette kombiniert. Anstelle des frisch geriebenen Wasabis muss man natürlich, in Ermangelung einer solchen Wurzel, auf die Tuben oder Pulverware zurückgreifen. Die Zutaten für zwei Personen: * 600 g weißer Spargel, * Salz, * 1 Bund Eiszapfen, * 1 Bio-Limette (Saft und Schale), * 4 EL Olivenöl, * etwas Zucker, * 1 TL Szechuan-Pfeffer, * Wasabi-Paste (bewusst ohne Mengenangabe). * 150 g Kaiserschoten, *1 EL schwarzer Sesam, * 1 EL heller Sesam. Für den Tempurateig: * 50 g Speisestärke, * 50 g Mehl, * 1 EL Erdnussöl, * 1 Prise Backpulver, * 90 ml sehr kaltes Wasser, * Salz, * ein steif geschlagenes Eiweiß. – Plus * Öl zum frittieren nicht vergessen! Zubereitung: Zunächst den Tempurateig herstellen: Mehl, Speisestärke, etwas Erdnussöl, Backpulver, Salz mit dem sehr kalten Wasser einen Teig anrühren und etwa 30 Minuten ziehen lassen. Kurz bevor man mit dem frittieren beginnt, ein steif geschlagenes Eiweiß unter den Teig heben. Den Spargel gründlich schälen und die Endstücke abschneiden. Die Stangen in leicht kochendem Salzwasser je nach Dicke fünf bis sechs Minuten garen, aus dem Sud nehmen und auf Küchenpapier gut abtropfen lassen. Die kleinen Rettiche waschen, schälen und in dünne Scheiben schneiden (Hobel oder Aufschnittmaschine). Die Schale der Limette fein abreiben, den Saft auspressen und beiseite stellen. Die Rettichscheibchen mit der Hälfte des Limettensafts, etwas Salz und 1 Prise Zucker vermischen und ziehen lassen. Den Szechuan-Pfeffer in einem Mörser fein zermahlen. Den restlichen Limettensaft in einer Schüssel mit dem gemörserten Pfeffer und Salz vermischen, das Olivenöl und ggf. etwas Wasabi unterrühren. Den Abrieb der Limettenschale kurz vor dem Servieren unterrühren. Die Kaiserschoten putzen und für 2 Minuten in sprudelndem Wasser kochen. Dann in Eiswasser abschrecken und in Rauten schneiden. Vor dem Servieren kurz in eine Pfanne mit Erdnussöl und Butter schwenken. Den vorgekochten und abgetrockneten Spargel in einer flachen Schale mit Mehl wälzen (dadurch hält der Tempurateig besser), dann durch den Tempurateig ziehen und für 2...
Wasabi – frisch und am Küchenfenster

Wasabi – frisch und am Küchenfenster...

Nein, nein, nein! Wasabi gedeiht nicht als grüne Paste in Tuben. Und das weiße Pulver in kleinen Döschen, das man sich zum selber anrühren kaufen kann, ist auch nicht die Urform des sogenannten grünen Rettichs aus Japan, den man gerne auch als japanischen oder Wasser-Meerrettich bezeichnet. Zwar schleicht sich die Schärfe des Wasabis, ähnlich wie die des Rettichs, beim Verzehr in die Nase und es ist eine gewisse Ähnlichkeit im Geschmack festzustellen, rein botanisch gesehen haben die beiden aber nichts miteinander zu tun. Die Leute von Pepperworld wissen mehr und recht interessante Dinge darüber. Dort heißt es unter anderem: „Zwar gehört auch Wasabi wie Meerrettich und Senf zu den Kreuzblütengewächsen (lat. Brassicaceae); er wächst jedoch wie Kohl. Und wenn auch oft von der „Wasabiwurzel“ die Rede ist, so ist der verwendete Teil der Pflanze ein vertikal wachsender beblätterter Wurzelstock, von dem man die Blätter entfernt. Es besteht dann Ähnlichkeit mit einer abgeernteten Rosenkohl-Pflanze.“ Wie dem auch sei. Eine junge Dame aus meinem Bekanntenkreis hat kürzlich ihren einjährigen Bildungsaufenthalt in Tokio beendet (trotz Fukushima, das rund 300 Kilometer weiter nördlich liegt) und entsprach meiner Bitte, mir doch ein Stück „echten, frischen“ Wasabi mitzubringen. Auch in Japan gibt es diese Wurzeln nicht in jedem Supermarkt zu kaufen. Die junge Dame musste schon ein recht gut sortiertes Feinkostgeschäft aufsuchen, um eine kleine Wurzel zu erwerben (siehe Fotos), die dann umgerechnet rund sechs Euro kostete. Skurriles am Rande: Japan kann seinen Bedarf an Wasabi längst nicht mehr durch Eigenproduktion decken, sondern importiert große Mengen aus China, Indonesien und sogar aus den Vereinigten Staaten. Ich hoffe sie vermissen meine kleine Wurzel nicht. Abgerieben empfand ich den Original-Wasabi in unserem ersten Gericht bei weitem nicht so scharf, wie ich mir das eigentlich vorgestellt hatte. Da ist die Paste aus der Tube wesentlich penetranter. Da der Wasabi in der Natur gerne an schattigen Bachläufen wohnt und eine kühle Umgebung bevorzugt, verbringt der Rest unserer Wurzel nun sein Dasein an einem Fenster ohne Sonneneinfall, bekommt täglich frisches Wasser und wir überlegen uns noch wo wir ihn möglichst lange am Leben halten können. Er treibt bereits eifrig, zeigt uns damit seinen guten Willen, und vielleicht gibt es deshalb an dieser Stelle irgendwann eine Fortsetzung. Nachtrag September 2012: Nach unserer Rückkehr aus dem Urlaub (September 2012) hatte der Wasabi leider sein kleines Leben ausgehaucht. Er stand wohl doch an einem Platz an unserem Weiher, an dem er zu viel Sonne und zu wenig Schatten abbekommen hatte. Oder es war ihm generell zu...
Restaurant Tim Raue in Berlin

Restaurant Tim Raue in Berlin

Seit dem 3. September 2010 ist die Rudi-Dutschke-Straße 26 im Berliner Bezirk Kreuzberg eine Adresse, die man auf dem persönlichen Radarschirm haben sollte, wenn man nach Berlin kommt und richtig gut essen gehen möchte. Ziemlich genau gegenüber des taz-Gebäudes befindet sich dort das kulinarische Zuhause des Ehepaars Raue. In den ehemaligen Räumlichkeiten der Galerie Crone residiert der mit einem Michelin Stern ausgezeichnete „Koch des Jahres 2007“ (Gault Millau) und hat sich mit seiner Frau Marie-Anne den lang gehegten Traum eines eigenen Restaurants erfüllt.

Tempura-Gemüse mit Wasabi-Creme und Steak in Teriyaki-Sauce

Tempura-Gemüse mit Wasabi-Creme und Steak in Teriyaki-Sauce...

Ein echtes Abenteuer in der Küche kann erleben, wer sich vornimmt Tempuragemüse zuzubereiten nur keinen rechten Plan hat, wie der Teig herzustellen ist. Aber keine Panik! Hier gibts die Lösung für dieses kleine Problem. Wer gar keine Ahnung hat, was Tempura überhaupt ist, lebt bisher eventuell trotzdem recht gut, bekommt an dieser Stelle aber eine kleine Wissenslücke geschlossen.

Spaghetti Asia mit Mango und Sesamsoße

Spaghetti Asia mit Mango und Sesamsoße

Während wir im Winter vor Kälte schlottern, genießen die Südamerikaner ihren Sommer. Zum Ausgleich dieser unfairen Verhältnisse, setzen sie uns, fröhlich lachend, ab und an ein paar süße Früchte in Langstreckenflugzeuge, die man bei uns kurz darauf zu Preisen zwischen 2,99 und 3,99 Euro im Gemüseladen als reife „Flugmango“ kaufen kann.

Garnelen mit Curry, Mango und Avocado am Reissalat

Garnelen mit Curry, Mango und Avocado am Reissalat...

Nachgereicht. Unser Silvestergericht 2011 im schweizerischen Arosa. Die Beleuchtung war ziemlich schlecht. Das Gericht war dafür sehr lecker und kann natürlich auch im Rest des Jahres genossen werden. Mit kleiner Bildergalerie.

Geschmorte Makrele mit grüner Papaya

Geschmorte Makrele mit grüner Papaya

An manchen Tagen hilft wirklich selbst das schönste Kochbuch mit den besten Rezepten und Ideen nichts! Dann nämlich, wenn man die entscheidende Zutat nicht zur Verfügung hat, oder wie es mir kürzlich passiert ist, auf ein unbekanntes Produkt ausweicht, das dem gewünschten nur ein bisschen ähnlich sieht. – Das Protokoll eines Reinfalls. Aus dem wunderbaren Kochbuch „Thai Food“ habe ich mir kürzlich das schöne Rezept mit der geschmorten Makrele ausgesucht. Die Zutatenliste ist verhältnismäßig lang und fordert einige Zutaten die man natürlich am besten im Asia-Shop um die Ecke besorgt (wenn sich dort ein solcher befindet). Gesagt getan. Vom Galgant über die Korianderwurzel bis zur Tamarindenpaste gab es alles was mein Herz begehrte, beziehungsweise das Rezept anforderte. Nächste Station des Einkaufs war die Frischfisch-Abteilung bei Metro, die mir zwar nicht besonders sympatisch, dafür aber sehr gut zu erreichen und eigentlich bestens sortiert ist. Doch welch ein Desaster: es gab keine Makrelen mehr. Natürlich hätte sich auch eine schöne Dorade oder irgend ein anderer Fisch geeignet. Mein Blick fiel jedoch auf eine Kiste in denen sich noch einige Exemplare befanden, die den erträumten Makrelen sehr, sehr ähnlich sahen. Auf dem Schild an der Kiste stand „Bonito Tombarello“. Etwas stutzig machte mich der Kilopreis: 6,40 Euro. Was ja für Fisch nun wirklich extrem preiswert ist. Das ausgewählte Exemplar wog, wie seine Artgenossen, etwa 1, 3 Kilogramm. Ein günstiges Abendessen also. Wäre die Bauweise der Metro-Märkte eine andere, könnte man heutzutage ganz leicht mit dem Smartphone schnell mal im Internet nachschlagen um eine Produktprüfung vorzunehmen, aber das ganze Gebäude ist eine Art Blechkiste, die vermutlich keinerlei Handyempfang zulässt. Ich habe dort zumindest nie Netz. Und so musste ich mich auf die Aussage des Verkäufers verlassen, der mir erklärte, dass es sich bei dem Fischlein um eine Tunfischsorte handelt, die, wie ich inzwischen bei Wikipedia nachgeschlagen habe, sogar mit der Makrele verwandt ist. Siehe: Der Unechte Bonito (Auxis thazard) ist ein in allen Weltmeeren lebender Vertreter der Makrelen und Thunfische (Scombridae). Zwei Stunden später war ich schlauer. – Leider war der Fisch in keiner Weise für die Zubereitung des folgenden Rezepts geeignet. Sein Fleisch war sehr, sehr trocken und große Teile davon auch noch recht tranig. Zum Glück hatten wir reichlich Brühe um das Ganze runterzuspülen. Eins ist sicher: mir kommt keines dieser Bürschchen wieder auf den Tisch. Mein prinzipieller Ansatz, an dieser Stelle nur Rezepte zu veröffentlichen, die auch geschmeckt haben, wird mit der Kritik an der Hauptzutat im Prinzip ad absurdum geführt. Andererseits gab es am Geschmack der Gesamtmahlzeit nichts auszusetzen....
Südindisches Pfefferhähnchen

Südindisches Pfefferhähnchen

Von Kolleginnen und Kollegen erfährt man zum Thema Kochen stets die gleichen Argumente, die diese davon abhalten, sich vernünftig und auch noch selberkochend zu ernähren. „Keine Zeit“, ist das eine Argument, gleich gefolgt von „keine Lust“. Das dritte Argument ist dann „mir fällt nichts ein, was ich überhaupt kochen könnte“. Gegen das zweite Argument, der fehlenden Lust, kann man wenig ausrichten. Das „keine Zeit“ hält ja heute für so viele Dinge her, dass es wirklich ganz leicht zu entkräften ist.

Lammcurry mit asiatischem Gemüse

Lammcurry mit asiatischem Gemüse

Zum Glück spielt es aber gar keine Rolle, ob das nun folgende Rezept für ein feines Lammcurry in eine bestimmte Schublade passt. Ist es Indisch? Ist es Thai? Ist es gar Chinesisch? Ich nenne es einfach asiatisch. Hier in meinem Blog kann ich die Mixtur ganz einfach verschiedenen Kategorien zuordnen.