Wein gibt es auch in Sachsen

Wein gibt es auch in Sachsen

Verlässt man die schöne Stadt Dresden in Richtung Osten, gelangt man durch den Stadtteil Blasewitz zwangsläufig zum berühmten „Blauen Wunder“. Blasewitz ist eine schöne Wohn- und Villengegend. Das „Blaue Wunder“ ist selbstverständlich eine alte Brücke, die über die Elbe ins noch schönere Loschwitz führt. Die Brücke mit ihrem blauen Anstrich ist neben Semperoper und Fauenkirche eines der nicht wegzudenkenden Wahrzeichen der Stadt.

Besuch im Heilbronner Weingut Drautz-Able

Besuch im Heilbronner Weingut Drautz-Able...

Wenn die Blätter erst mal gold sind, dann wird es in jedem Jahr höchste Zeit für uns, schönen Weinbergen einen Besuch abzustatten. Nur grobe 80-100 Kilometer Richtung Nordwesten sind es von unserer Behausung in die Gegend, aus der echter Frankenwein kommt. Zu den ersten Weinbergen in Baden-Würtemberg sind es etwa 140 Kilometer direkt Richtung Westen. Dort liegt das Weingut Drautz-Able.

Hugo – Vom Oberförster zum Kultgetränk

Hugo – Vom Oberförster zum Kultgetränk...

Über meine erste Begegnung mit Hugo zu berichten, ist nicht einfach, denn es gab zwei. Der erste war ein Großonkel mit diesem ungewöhnlichen Namen, der sehr große Teile seiner Freizeit dem Modellbau schenkte. Egal ob es um Schiffsmodelle ging, um Autos, Eisenbahn oder Flugzeuge in irgendeinem Maßstab den ich damals nicht verstand, stets strebte Onkel Hugo in die Königsklasse des Modellbaus, die des beweglichen Modells. Für mich gab es, als kleiner Knirps, Mitte der sechziger Jahre des vergangenen Jahrhunderts, natürlich nichts spannenderes, als dabei zu sein, wenn eines seiner neuen Modellschiffe im Dutzendteich zu Wasser gelassen oder ein Flugzeug von ihm am Segelflugplatz Lillinghof im Nürnberger Land erstmals durch die Luft flog. Die Ehre, eventuell an einem der kleinen Knöpfe der zugehörigen echten Fernbedienung drehen zu dürfen, ließ mich den Atem anhalten! – Und den seltenen Namen des Onkels vergessen. Auch das Internet weiß nicht alles Der zweite Hugo, der mir begegnete, kam, gefühlt, gleichzeitig mit dem Nonsens-Gedicht vom „blondgelockten Jüngling mit kohlrabenschwarzem Haar“, und dem „totgeschossenen Hasen, der auf der Sandbank Schlittschuh lief“, in mein Leben. Es war meine Mutter, die an ein ausgesprochenes: „Ja, ja,“ immer gleich den Satz hängte: „…sprach der alte Oberförster. Hugo war sein Name. …und seine Tochter Käthe, die saß am Fenster und nähte“. Sommer-Küche. Als Artikel-Serie in den Nürnberger Nachrichten. (gedruckte Ausgabe) Teil 1 hier auch als PDF zum Download. Den Ursprung dieses Endlos-Unsinns herauszufinden ist mir übrigens, trotz überaus virtuoser Beherrschung von Google, und des restlichen Internets, in den vergangenen Tagen nicht gelungen. Zu berichten gibt es nur, dass sehr viele Menschen nach dem Ursprung suchen, aber außer weiteren Varianten der Textzeilen nie Antworten auftauchen, die der Wahrheitsfindung wirklich auf die Sprünge helfen würden. Ebenso ergeht es dem Hugo, um den sich hier doch alles drehen soll. Außer der Tatsache, dass er, wie einst Hannibal, vor ca. zwei Jahren die Alpen überquerte, ist nicht viel über seinen Ursprung herauszufinden. Man scheint sich in Fachkreisen lediglich darüber einig zu sein, dass das Mischgetränk Hugo aus Südtirol stammt und von dort seinen Siegeszug in unsere Gläser begonnen hat. Gähnende Leere im Weinregal In der Welt der Aperitifs kann derzeit scheinbar nur noch der mindestens ebenso populäre Aperol-Sprizz mit ihm Schritt halten. Denn wer kennt Hugo nicht oder hat in diesem Sommer nicht schon einen getrunken? Sogar als Fertiggetränk gibt es ihn schon zu kaufen. Wenn Ihnen beim nächsten Supermarktmarkt-Besuch im Weinregal, dort wo bisher der Prosecco stand, und auch im Regal mit dem Holunderblütensirup gähnende Leere entgegenstarrt, dann kennen Sie bereits die beiden...