Kaffeeflan mit Pariser Creme und Grüßen von Eduard, Uschi und Otto

Kaffeeflan mit Pariser Creme und Grüßen von Eduard, Uschi und Otto...

Mir macht es Spaß, zu neuen Rezepten alte Geschichten zu erzählen. Aber manchmal dauert es eine Weile, bis eine Idee das Kästchen erhellt, in dem sich mein Gehirn befindet oder jemand mit dem richtigen Stichwort meinen Weg kreuzt. Dieses mal war es die beste Ehefrau von allen.

Erdbeer-Buttermilch-Mousse

Erdbeer-Buttermilch-Mousse

Eine reife Erdbeere ist ein Gedicht. Logisch, dass es auch Dichter gibt, die in die Erdbeere verliebt waren. Einer davon war der alte Hoffmann von Fallersleben (1798-1874), dem wir denkwürdige Texte zu bekannten Liedern, wie zum Beispiel: „Alle Vögel sind schon da“, „Ein Männlein steht im Walde“, „Morgen kommt der Weihnachtsmann“, „Kuckuck, Kuckuck, ruft’s aus dem Wald“ und natürlich das „Lied der Deutschen“, also den Text der deutschen Nationalhymne verdanken.

Fantakuchen mit Schmand. Rezept + Geschichte

Fantakuchen mit Schmand. Rezept + Geschichte...

Ein Klassiker unter den Kuchen, die bei uns mindestens zwei bis drei mal im Jahr auf dem Tisch stehen, ist der Fantakuchen mit Schmand und Mandarinen. Er gehört schon an die 15 Jahre zum Repertoire meiner besseren Hälfte, die für (fast) alle Backangelegenheiten in unserer Küche zuständig ist. Und ja – Sie haben richtig gelesen. Tatsächlich gehört eine abgemessene Menge echtes „Fanta“ in den Kuchen.

Birnenmousse mit Limette und Zimtcrackern

Birnenmousse mit Limette und Zimtcrackern...

Laut Wikipedia wird die heutige Anzahl der Birnen-Sorten in Alter und Neuer Welt auf etwa 5.000 geschätzt. Schade nur, dass wir in den Obst- und Gemüseabteilungen der Supermärkte, aber auch auf den Märkten recht wenig davon sehen. Das liegt leider daran, dass sich viele Birnensorten nicht oder zumindest nur schlecht lagern lassen.

Spekulatius-Mousse am Orangensee

Spekulatius-Mousse am Orangensee

Es gibt Butterspekulatius, Gewürzspekulatius und Mandelspekulatius. Wenn man sich die Mühe macht, herausfinden zu wollen, woher der Begriff Spekulatius eigentlich kommt, dann stößt man schnell auf allerlei Mutmaßungen mit vielen „hätte, könnte, vermutlich“ in den Sätzen, weswegen ich das Thema gar nicht weiter vertiefen will. Fest steht allerdings, dass Spekulatius-Mousse ein köstliches Dessert ist.

Ziegenfrischkäsecreme auf Apfelkompott

Ziegenfrischkäsecreme auf Apfelkompott

Ziegenfrischkäse im Dessert ist nicht unbedingt jedermanns Sache. Andererseits: wer hat das schon mal probiert? Mit diesem Rezept ergibt sich die Gelegenheit ihre Gäste zu überraschen. Man kann das Dessert sowohl mit Gelatine als auch ohne zubereiten. Es ist nur eine Frage der gewünschten Präsentation. Nachfolgend gibt es Fotos von zwei möglichen Varianten.

Kräuter-Karotten

Kräuter-Karotten

Karotten und Erbsen aus der Dose als Beilage zu Fleischgerichten! Das ist für mich ein echter Albtraum aus der Kindheit und selbst die Erfindung der Tiefkühlkost konnte daran nicht viel ändern. Erbsen stehe ich bis heute mit kritischer Distanz gegenüber und Karotten haben zusätzlich einen negativen Touch durch die scheinbar stets übergewichtige Damenwelt, mit echten oder viel häufiger bei unechten Gewichtsproblemen. In der Welt der Frauen werden Karotten geknabbert wie einst bei der Stallhasenfamilie Mümmelmann, davon ausgehend, dass diese schon kleine Wunder bewirken oder wenigstens dazu beitragen werden ein paar Pfunde zu verlieren. Der Witz, dass Karotten auch gut für die Augen seien, ist zwar schon uralt, denn wer hat je einen Hasen mit Brille gesehen, mein Großvater hat uns das aber jahrelang und mit scheinbar wachsender Begeisterung erzählt. Jedoch: Die Rohkost-Karotte hat als Nahrungsmittel erst dann Sinn, wenn sie zumindest mit Öl/Fett gegessen wird. Ansonsten ist diese nur sehr schwer verdaulich und die darin enthaltenen Vitamine können vom Körper gar nicht resorbiert werden. Da lasse ich die Rohkost doch Rohkost sein und mache mir diese feinen Kräuter-Karotten daraus! Zutaten für 2-3 Personen: * 500 g junge Karotten (Möhren), * 20 g Butter, * 1/2 TL Zucker, * 2-3 EL Fines Herbes (siehe Hinweis am Ende des Textes), * 2 Eigelb, * 100 ml Sahne, * Salz und Pfeffer aus der Mühle. Zubereitung der Kräuter-Karotten: Die Karotten putzen, eventuell auch schälen und der Länge nach in Viertel schneiden. Vier Esslöffel Wasser erhitzen, die Karottenstifte dazugeben, mit Zucker, Salz, Pfeffer und den Kräutern würzen. Bei milder Hitze ca. 10-15 Minuten lang köcheln. Wenn die Karottenn etwa halb gar sind die Hälfte der Sahne angießen und bei schwacher Hitze ohne Deckel fertig garen. Die andere Hälfte der Sahne mit den beiden Eigelb (Eier vorher trennen) verkleppern und zu dem Gemüse geben. Einmal kurz erhitzen, dann sofort servieren. Köstlich sind die Kräuter-Karotten mit einem Stück frischem Baguette, für alle Nichtvegetarier: dazu passt selbstverständlich jede Art von gebratenem Fleisch. Fines Herbes sind eine klassische französische Kräutermischung aus Petersilie, Estragon, Kerbel und Schnittlauch, die es fertig gemischt, als Trockenkräutermischung zu kaufen gibt. Für unsere Kräuter-Karotten bestens...
Überbackene Topfenpalatschinken

Überbackene Topfenpalatschinken

Ein Dessert das sich sehr gut vorbereiten lässt, sind diese überbackenen Topfenpalatschinken mit Aprikosen-Quark-Füllung. Wer ein sehr leichtes Menü plant, kann zum Dessert ruhig mal etwas dicker auftragen, denn Topfenpalatschinken (gesprochen: Pala-tschinken) sind nichts anderes als mit einer Quarkmischung gefüllte Pfannkuchen. Diese Süßspeise gab es früher an manchen Tagen sogar als Hauptgericht. Es kann übrigens keine Rede davon sein, dass es sich hier um eine „leichte“ Nachspeise handelt.

Feine Krautwickel mit Steinbeißer und Kartoffelwürfeln in Safransoße

Feine Krautwickel mit Steinbeißer und Kartoffelwürfeln in Safransoße...

Es gibt Rezepte, an die man sich zunächst gar nicht heranwagt, wenn man das Foto dazu gesehen hat. Und es gibt Rezepte von Köchen, die man am heimischen Herd nicht nachkochen möchte, weil sie sehr kompliziert klingen und/oder Zutaten auflisten, die keine einzige bundesdeutsche Hausfrau in ihrer Küche hat. Eine Ausnahme von dieser Regel stellt für mich Alfons Schuhbeck dar, dessen Rezepte und Ideen raffiniert, die Zutatenlisten meistens lang, aber trotzdem nachkochbar sind.

Ziegenfrischkäsecreme mit Sauerkirschkompott an Orangen-Mandel-Gebäck

Ziegenfrischkäsecreme mit Sauerkirschkompott an Orangen-Mandel-Gebäck...

Dass Ziegenfrischkäse im Dessert nicht unbedingt jedermanns Sache ist, haben wir an anderer Stelle bereits festgestellt, dort aber schnell den Versuch angetreten, Überzeugungsarbeit in diese Richtung zu leisten. Denn, Hand aufs Herz: haben Sie das schon einmal probiert?

Gänseleber als Crème-brûlée

Gänseleber als Crème-brûlée

Die Zutaten für die Gänseleber-Crème-brûlée: * 250 g Sahne * 5 Eigelb * 2 Msp gemahlener Sternanis * 1-2 EL Cognac * 6 TL brauner Zucker * 300 g Gänseeber in 1 cm dicke Streifen schneiden, Sehnen und Häute großzügig entfernen, kalt stellen * 150 ml Kalbsfond offen auf die Hälfte der Menge einkochen * 300 ml roter Portwein ebenfalls offen auf 100ml einkochen * 50 g Schalotten fein würfeln, in einer Pfanne in heißer Butter ohne Farbe andünsten, Leber und 3 Stiele Thymian zufügen, 1 Min. bei mittlerer Hitze mitdünsten, in einer Schüssel abkühlen, den Thymian entfernen. Die Gänseleber mit Schalotten, Fond, Sahne, Portwein im Mixer sehr fein pürieren, zuletzt die 5 Eigelb zugeben, kurz mitmixen, durch ein sehr feines Sieb streichen, mit Salz, Pfeffer, Muskat, Cognac und Sternanis würzen. Kaltstellen. Dann die Masse in kleine Förmchen geben, in der Saftpfanne im heißen Wasserbad im Ofen bei 130°C ca. 30 Min. stocken lassen, ca. 2 Std. abkühlen lassen. Vor dem servieren den braunen Zucker auf den Förmchen verteilen und mit dem Brenner...