Gelber Tomatensalat im Glas – Ein Hoch auf die Tomate

Gelber Tomatensalat im Glas – Ein Hoch auf die Tomate...

Obwohl ich mich bemühe, stets mit offenen Augen durch die Welt zu gehen, hatte ich noch nie zuvor Gelben Tomatensalat gesehen. Und schon gar keinen, den man aus einem Glas schlürfen könnte wie den weiter unten vorgestellten.

Tomatenkaltschale mit Käse, Schinken oder Tofu

Tomatenkaltschale mit Käse, Schinken oder Tofu...

Menschen die Bier als Hopfen- oder Gerstenkaltschale bezeichnen, trifft man heute nur noch selten. Dabei haben diese Bezeichnungen durchaus ihre Berechtigung. Denn Bier war früher tatsächlich eine der häufigsten Grundlagen einer Kaltschale. Das warme Pendant dazu war die Biersuppe.

Pasta mit Tomaten, Zwiebeln, Speck und Peperoncino

Pasta mit Tomaten, Zwiebeln, Speck und Peperoncino...

Von vielen meiner gesammelten Rezepte weiß ich gar nicht mehr wie sie in unsere Ordner gelangt sind. Die meisten darin müssen nämlich jahrelang darauf warten, irgendwann zubereitet zu werden. Schließlich muss alles passen. Der Appetit auf das jeweilige Gericht sollte sich eingestellt haben, die Vorlieben eventuell erwarteter Gäste sind ein wichtiger Aspekt, die richtige Jahreszeit ist aber das Hauptkriterium für das was auf unseren Tellern landet.

Scharfer Pfirsichsalat mit gefüllter Hähnchenbrust

Scharfer Pfirsichsalat mit gefüllter Hähnchenbrust...

Heute gibt es dieses sehr einfach zuzubereitende Gericht, das prächtig in den Sommer passt. Die Füllung der Fleischröllchen erhält durch den Ziegenkäse und den Rosmarin eine pikante Note, der Salat mit den Tomaten, Pfirsichen und den zahlreichen anderen Zutaten bringt eine exotische Note. Obwohl ich kein großer Freund von Wiederholungen bin, krame ich dieses Rezept doch in jedem Sommer

Geschmorte, gefüllte Tomaten

Geschmorte, gefüllte Tomaten

Die schönste Bezeichnung für Tomaten haben zweifellos die ÖsterreicherInnen. Sie nennen die rote Frucht des Nachtschattengewächses nämlich in weiten Landesteilen Paradeiser. Eine Bezeichnung, die uns sofort zu Adam und Eva bringen könnte, würden wir uns auf diesen Gedanken einlassen. Aber mein Gedanke war ein ganz anderer – und Gartenbesitzer können ein Lied davon singen. Immer hat man von allem zu viel! Zuerst gibt es Rhabarber in Hülle und Fülle. Der Kopfsalat wächst uns schon aus den Ohren (sofern ihn nicht die Schnecken vertilgt haben). Rettich, Kohlrabi und Radieschen müssen von uns bekämpft werden (sollten das nicht schon die Würmer für uns erledigt haben), dazwischen schlägt eventuell die Kirschenflut zu (wenn nicht die Amseln den Baum kahl gefressen haben). Ganz gemein sind Nachbarn, die uns armdicke und lange Zucchini schenken, von denen ganze Großfamilien mehrere Tage lang ernährt werden können, wobei wir doch gerade erst die Entwicklung der zehn Monsterzucchini in unserem eigenen Beet mit Sorge betrachtet haben. Überdies liegt die Begeisterung für Zucchini auf dem Teller in weiten Bevölkerungskreisen wirklich sehr, sehr niedrig. Und welche natürlichen Feinde hat eigentlich so eine Zucchino? Feinde hat die Tomate jede Menge! Aber irgendwann ist es dann geschafft. Es ist Tomatenzeit. Zeit auch für gefüllte Tomaten. Wenn nicht schon Spinnmilben, Blattläuse, Weiße Fliegen oder Raupen die Ernte vernichtet haben, dann vielleicht eine der vielen möglichen Krankheiten, die eine Tomatenpflanze befallen können. Beispiele gefällig? Wie wäre es mit Kraut- und Braunfäule? Der Blattfleckenkrankheit? Fusarium-Welke, Grauschimmel, der Dürrfleckenkrankheit oder gar der Didymella-Stängelfäule? Die Tomate lebt gefährlich. Bevor sie eine wird. Für alle, die derzeit trotzdem mit einer Tomatenflut kämpfen, habe ich dieses Rezept adoptiert. Es basiert auf einem Rezept des Engländers Simon Hopkinson aus dessen empfehlenswertem Buch Alles Gemüse (interner Link). Den Safran im Original hielt ich für sowas von überflüssig, dass ich ihn einfach wegließ. Der geräucherte Paprika (Pimentón de la Vera) gibt dem Gericht aber die richtige Tiefe und es lohnt sich auf jeden Fall sich ein Tütchen davon zu besorgen. Wer gar nicht ohne Fleisch auskommt: Eine nette Beigabe könnten ein paar Stückchen Chorizo abgeben. Zutaten und Rezept gefüllte Tomaten: Die Zutaten für 4 Personen: * 8 feste, fast reife Tomaten, * 1 kleine Paprikaschote, * 4 Knoblauchzehen, * 1 große Prise Chilipulver oder -flocken, * 1 handvoll frisch gehackter Petersilie, * 1 TL spanisches Paprikapulver (Pimentón de la Vera, geräuchert), * 125 ml Olivenöl, * 75 g Reis, * Meersalz, * frisch gemahlener Pfeffer Zubereitung gefüllte Tomaten: Von den Tomaten den Deckel mit Stilansatz abschneiden und aufbewahren. Mit einem Teelöffel behutsam...
Kopfsalat. Wörtlich genommen.

Kopfsalat. Wörtlich genommen.

Selbstbildnis. Das Wort Kopfsalat hat für mich eine ganz neue Bedeutung gewonnen. – Dieses Foto nahm an einem kleinen Wettbewerb teil. Ich danke allen recht herzlich, die mir ihre Stimme gegeben haben. Das Ergebnis wird am 27. Juli 2012...
Saibling auf Tomatengelee

Saibling auf Tomatengelee

Saiblinge sind schleimige Kerlchen die sich sehr rar machen! Und dass die Systematik der Saiblinge noch nicht abschließend festgelegt wurde, interessiert mich dabei im Moment nicht die Bohne. Aber solche Dinge erfährt man eben, wenn man versucht, sich im Internet schlau zu machen. Mein Umgang mit den delikaten Fischen ist einfach. Wenn ich in irgendeiner Ladentheke einen finde, dann nehme ich ihn mit und beehre ihn mit einem passenden Umfeld.

Spaghetti mit Tomaten und Basilikum auf Honig-Fisch-Sugo

Spaghetti mit Tomaten und Basilikum auf Honig-Fisch-Sugo...

Das Geständnis, dass es trotz aller Abwechslung in unserer Küche, (fast) jede Freitag Spaghetti gibt, habe ich an dieser Stelle schon öfter abgelegt. Wobei die langen Nudeln selbst, natürlich die einzige Kostante auf dem Freitags-Teller sind. Stets auf der Suche nach neuen und interessanten Rezepten, bringen uns die jeweiligen Zutaten erst die Abwechslung auf den Teller.

Auberginentürmchen

Auberginentürmchen

Kennen Sie den alten Hausfrauensatz: „Lieber Mann schimpf mich nicht aus, es wird nur immer Gulasch draus!“, der aus den 50er oder 60er Jahren des vergangenen Jahrhunderts stammt? Damals machten junge Frauen, die vor der Ehe standen, noch Koch- und andere Kurse, um zu lernen wie sie den frisch angetrauten Ehemann, in ihrer Eigenschaft als Hausfrau, am besten verwöhnen können. Und Gulasch war damals ein wirklich modernes Gericht. Mir geht es heute ähnlich vor dem Gemüseregal. Mein Griff geht automatisch zu Aubergine, Tomate und Zwiebel. Ob sich dazu dann noch Oliven, Zucchini, Paprika und eventuell Stangensellerie gesellen, entscheidet die Jahreszeit, das Angebot oder dann doch die Vernunft. Denk ich an Gemüse, habe ich jedenfalls an erster Stelle ein Ratatouille im Kopf. – Vielleicht gründet mal jemand eine kleine Selbsthilfegruppe, der ich beitreten kann, um diesem Zwang entgegen zu wirken. Dabei kostet es nur wenig Mühe, aus den genannten Zutaten auch etwas anderes als Ratatouille zu machen. Zum Beispiel diesen Ratatouille-Salat . . . 😉 (Kleiner Scherz!) oder wenigstens diese Auberginentürmchen, die man sowohl nur zu frischem Baguett als auch zu fast jeder Art kurz gebratenem Fisch oder Fleisch genießen kann. Mit diesem Rezept wird erneut der Beweis erbracht, dass man sich in der Kücher gar nicht groß verkünsteln muss, sondern die einfachsten Zutaten stets zum besten Essen führen. Auberginentürmchen selbst gebaut Die Zutaten: * Auberginen, * reife Tomaten, * 1 große Zwiebel, * Zucker, * 1 (Büffel-) Mozzarella, * Basilikum, * Olivenöl, * Salz & Pfeffer, *etwas Mehl. Die Zubereitung: Die Auberginen waschen, abtrocknen und quer in ca. 5 mm dicke Scheiben schneiden. Diese auf ein Backofengitter auslegen und kräftig salzen. Dann für circa eine Stunde ziehen lassen. – Inzwischen die Tomaten einritzen, mit heißem Wasser überbrühen, mit kaltem Wasser abschrecken und häuten. Die Tomaten entkernen, den Strunk entfernen und in nicht zu schmale Streifen schneiden. Die Zwiebel halbieren und ebenfalls in Streifen schneiden. Die Zwiebel in Olivenöl andünsten und ca. 30 Minuten bei geschlossenem Deckel weich köcheln. Die Tomatenstreifen (je nach Reifegrad) zum Schluss einige Minuten mitköcheln. Mit einer Prise Zucker, und kräftig mit Salz und Pfeffer würzen. Die Auberginen trocken tupfen, in etwas Mehl wenden und in reichlich Olivenöl goldbraun ausbacken. Einen Teil des Basilikums hacken unter die Tomaten-Zwiebel-Mischung geben. Den Mozzarella in dünne Scheiben schneiden. Den Ofen auf 180 Grad vorheizen, auf einem Backblech eine Lage Backpapier ausbreiten, dann die Auberginenscheiben abwechselnd mit dem Tomaten-Zwiebel-Ragout zu kleinen Türmchen schichten, obenauf jeweils eine Scheibe Mozzarella legen und für 15-20 Minuten im Ofen überbacken. Mit frischen Basilikumblättern dekorieren....
Mediterrane Tomatentarte

Mediterrane Tomatentarte

Hin und wieder kann ich an Kochzeitschriften nicht vorbeigehen ohne diese käuflich zu erwerben. Entweder mich spricht das Titelbild an, oder beim schnellen durchblättern entdecke ich eine Idee oder ein Rezept, das mir gut gefällt. Nach der kompletten Sichtung des Heftinhalts, reiße ich meistens die zwei oder drei Rezepte, die mir tauglich erscheinen heraus, der Rest landet in der Papiertonne. Eines dieser Rezepte, ist die folgende Tomatentarte, ein optimales Sommergericht. Ein paar Worte noch zur Technik. Gerne wird in Tarte-Rezepten das blind backen mit Hülsenfrüchten propagiert, bzw. als Voraussetzung für ein gutes Gelingen von Tartes angegeben. Dabei kommt es nur auf den Teig an. Solange der verwendete Teig keine Treibmittel wie Backpulver oder Hefe enthält ist das blind backen mit Erbsen, Bohnen oder anderen Hülsenfrüchten vollkommen überflüssig. Im folgenden Rezept sollte man den Teig etwa 15 Minuten vorbacken um die kleinen Tomätchen im Ofen nicht kaputt zu garen. Das Gedöns mit den Hülsenfrüchten kann man sich aber getrost sparen. Leichtes Sommergericht: eine delikate Tomatentarte Zutaten: Für den Teig: * 250 g Mehl, * 125 g Butter, * 1 Ei, * 30 g würzigen Bergkäse, * Salz. – Für die Füllung: * 750 g Kirschtomaten, * 125 g Ziegenfrischkäse, * 100 g Crème Fraîche, * 2 EL Olivenöl, * 1 Zitrone (unbehandelt), * 1 EL Honig, * Pfeffer, * Salz, * 5-10 Zweige Thymian. Zubereitung der Tomatentarte: Mehl, weiche Butter, Salz mit dem Ei und dem geriebenen Bergkäse zu einem Teig verkneten. Den Teig in Frischhaltefolie gewickelt für ca. 30 Minuten kühl stellen. – Den Backofen auf 200 Grad vorheizen. Auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche den Teig zu einem Kreis auswalzen, dessen Größe der verwendeten Tarte- oder Springform entspricht. Den Teig in die Form geben, wenn man eine Springform verwendet, einen kleinen Rand von etwa einem Zentimeter Höhe hochziehen. Den Teig zunächst 15 Minuten lang backen. Den Ziegenfrischkäse mit der Crème Fraîche, dem Honig und etwas Olivenöl zu einer cremigen Masse vermischen. Die Blättchen von etwa 5 Zweigen Thymian abzupfen und sehr fein hacken. Die Zitrone heiß abwaschen, trocknen, die Schale abreiben und 2 EL des Abriebs mit dem Thymian in die Masse rühren. Mit Salz und Pfeffer würzen. Die Tomaten waschen und trocknen. Auf den vorgebackenen Teig zuerst die würzige Creme verstreichen, dann die Kirschtomaten darin einsetzen. Alles mit den restlichen Thymianzweigen bestreuen, dann weitere 15-20 Minuten backen. Für die hungrigen Vegetarier unter uns. Und für alle, die gerne auf Fleisch verzichten. Und für alle, die sich trotzdem ein Steak dazu in die Pfanne hauen. Und für alle, die...
Linguine mit Zwiebeln und Speck

Linguine mit Zwiebeln und Speck

Heute gibt es ein italienisches Alltagsrezept, ausgelegt für 2-3 Personen, das sich sehr schnell zubereiten lässt. Die von mir verwendeten Linguine, sind nur eine von vielen Alternativen. Schmecken tut es auch mit jeder anderen Pasta-Sorte, am besten mit Spaghetti. Guten Appetit allseits.

Gefüllte Zucchini (Zucchine ripiene)

Gefüllte Zucchini (Zucchine ripiene)

Zucchini kann man roh, gekocht oder gebraten verspeisen. Da sich diese Unterart des Gartenkürbisses nicht mit einem besonderen Eigengeschmack hervortut, sind die Variantionsmöglichkeiten in der Küche sehr groß. Trotzdem scheiden sich an ihr häufig die Geister. Mir sind jede Menge Menschen bekannt, deren Nasenflügel sich leicht nach oben ziehen, wenn von diesen grünen Dingern die Rede ist. All jenen, denen es ebenso geht, empfehle ich die folgende Rezeptur für gefüllte Zucchini aus den italienischen Marken, die in vielen italienischen Restaurants, so oder ähnlich, in der gut sortierten Vorspeisenvitrine liegen. Zutaten für 4 Portionen: * 4 feste Zucchini, * 250 g Rinderhack, * 1 Zwiebel, * 500 g reife Tomaten, * 2-3 Zweige Thymian, * 1 Bund glatte Petersilie, * 4 EL Parmesan (frisch gerieben),  * ½ Brötchen (vom Vortag), * 1 Knoblauchzehe, * 2 EL Olivenöl, * 1 EL Butter, * 1 TL Zucker, * 1 Zitrone (unbehandelt), * Salz, * Pfeffer aus der Mühle Zubereitung gefüllte Zucchini: Die Zucchini zunächst waschen, den Blütenansatz und die Stielenden jeweils abschneiden. Anschließend in kochendem Salzwasser 5 Minuten blanchieren, kalt abschrecken und auskühlen lassen. Unterdessen die Haut der Tomaten einritzen, überbrühen, häuten und entkernen. Das Fruchtfleisch in kleine Würfel schneiden. Die Rinde des halben Brötchens abreiben, den verbleibenden Teigkörper ebenfalls kleinschneiden. Die Brötchenwürfel in kaltem Wasser einweichen. Die  Zwiebel sehr fein hacken. In einer Auflaufform oder einem breiten Topf, in dem später die acht Zucchinihälften Platz haben sollten, zwei EL Olivenöl erhitzen. Die gehackte Zwiebel darin andünsten, die Tomatenwürfel und die Thymianzweige zugeben. Mit etwas Zucker, Salz und Pfeffer würzen. Die Knoblauchzehe sehr fein hacken und zu den Tomaten geben. Die Soße bei mittlerer Hitze etwas einköcheln lassen. Die Thymianzweige wieder entfernen. Etwa einen Teelöffel voll Zitroneschale abreiben und die Soße damit abschmecken. Die ausgekühlten Zucchini der Länge nach halbieren und mit einem kleinen Löffel etwas aushöhlen. Das entnommene Fruchtfleisch ebenfalls fein hacken. In einer kleinen Pfanne die Butter mit einem Tropfen Öl erhitzen. Das Rinderhack darin unter Rühren braten, bis es schön krümelig ist. Die Brötchenwürfel ausdrücken und mit dem Hackfleisch und der gehackten Petersilie vermischen. Etwa die Hälfte des geriebene Parmesans mit dem gehackten Zucchini-Fruchtfleisch ebenfalls untermischen. Die gesamte Masse mit Salz und Pfeffer würzig abschmecken. Die Zucchinihälften in die Auflaufform mit der Tomatensoße schlichten, die ausgkratzten Zucchini-Hohlräume mit der Fleischmasse füllen. Die abgeriebenen Semmelbrösel mit dem restlichen Parmesan vermischen und über die Zucchinihälften streuen. Zugedeckt bei milder Hitze für ca. 20 Minuten garen. Die Zucchini dürfen noch zarten Biß haben und der Parmesan sollte geschmolzen sein. Am besten zusätzlich für...
Würziges Aprikosen-Sugo und Quark-Bratlinge

Würziges Aprikosen-Sugo und Quark-Bratlinge...

Gibt es schöneres, als an einem eiskalten, sonnigen Januar-Samstag beim Frühstück ein Glas selbst eingekochte Aprikosenkonfitüre (ich nenne es immer „den Sommer einschließen“) zu öffnen und somit einen Hauch des letzten Sommers abzubekommen? – Na gut. – Das ist eine tolle Vorstellung, aber wirklich nur im Januar. Jetzt gibt es die feinen Früchte frisch und reif auf dem Markt. Aprikosen habe  ich schon mit Kalbsleber serviert, zu Rinderrouladen in die Soße gekocht, in Topfenpalatschinken gewickelt, und natürlich für verschiedene Desserts verarbeitet. Die Kombination von Aprikosen mit Tomaten möchte ich heute empfehlen. Der Schwierigkeitsgrad dieses Alltagsgerichts tendiert im sehr niedrigen Bereich, und es macht sicher nicht nur Vegetarier satt und zufrieden. Aprikosen-Sugo Die Zutaten: * ca. 400 g Magerquark, * 1 kleine Zwiebel, * 1 Mozarella (ca. 150 g),  *4-5 reife Aprikosen, * 500 g reife Tomaten, * 6-8 getrocknete Tomaten, * einige Stiele Basilikum, * 2 Eigelb, * 3-4  EL Semmelbrösel, * Salz, * Pfeffer aus der Mühle, * Muskat, * 1 Knoblauchzehe, * 1 Schote Chili, * gutes Olivenöl, * 2 TL Zucker, * einige Stiele Thymian, * Butterschmalz. Dazu: 100 g Semmelbrösel zum Panieren, eine handvoll geröstete Kürbiskerne (ohne Fett), 4 TL Kürbiskernöl. So wirds gemacht: Den Quark in einem Mulltuch zuerst abtropfen lassen und dann kräftig ausdrücken. Den Mozarella und die getrockneten Tomaten in sehr kleine Stücke würfeln. Die beiden Eigelb mit 1 Prise Salz cremig schlagen. Basilikumblätter klein schneiden. Quark, getrocknete Tomaten, einige Esslöffel Semmelbrösel, Basilikum + Mozarella vermischen, mit Salz, Pfeffer + Muskat würzen. Die Bulettenmasse mindestens 30 Minuten kalt stellen. Danach werden aus der Masse acht kleine Bratlinge geformt, diese mit Semmelbröseln paniert und bei mittlerer Hitze in Butterschmalz gebraten. Die Kürbiskerne in einer Pfanne ohne Fett einige Minuten rösten bis si leise zu knistern beginnen. kräftig mit Salz würzen. Die frischen Tomaten und die Aprikosen grob zerkleinern. Eventuell halbiert man die Aprikosen nur, höhlt sie mit einem Löffel aus und serviert das fertige Sugo darin (siehe Fotos). Die Zwiebel fein würfeln. Knoblauch und Chili in Scheiben schneiden. Schalotten und Knoblauch in etwas Öl dünsten. Mit Zucker bestreuen und leicht karamellisieren. Die Hälfte der Tomaten und Aprikosen mit dem Thymian und der Chili zugeben, bei mittlerer Hitze offen 15-20 Minuten einkochen. Mit Salz, Pfeffer und etwas Zucker würzen. Am Ende der Garzeit die restlichen Tomaten und Aprikosenwürfel zugeben (sieht besser aus als die ganze Menge zu verkochen). Dazu serviert man die geröstete Kürbiskerne, beträufelt diese mit Kürbiskernöl und reicht frisches Baguett. Sieht doch schon recht nett aus …. …. oder doch nicht? –...
Mediterrane Tomatensauce mit frittierten Kapern

Mediterrane Tomatensauce mit frittierten Kapern...

Diese Tomatensoße ist ein echter (Sommer)-Hit. Sie passt zur Pasta ebenso wie zum türkischen Fladenbrot, zum gebratenen Fisch und beim Grillen natürlich zu fast jede Fleischart. Obwohl die Herstellung etwas dauert, ist der Aufwand wirklich gering. Eine der besten Tomatensoßen die wir (bisher) kennen. Das Leben hält ja doch immer wieder Überraschungen bereit.

Spanischer Paprika-Tomatensalat

Spanischer Paprika-Tomatensalat

Mein hier veröffentlichter Rezept-Tipp „Marinierte Hähnchenspieße mit Paprika und Oregano“ sollte wegen der Marinierzeit einen Tag später gegrillt und verspeist werden. Der dazu passende Salat ist dieser einfache Paprika-Tomatensalat. Der geübte Esser wird zwar sofort die Nähe zur italienischen Peperonata darin erkennen, aber Varianten sind bei uns stets willkommen.