Kategorie: Fränkische Rezepte

Butterbrot vom Aussterben bedroht

Butterbrot vom Aussterben bedroht

Ich bin sehr froh darüber, zum Beispiel nicht in Schweden oder Dänemark zu leben. Sicher ist es da schön. Und die Leute sind nett und freundlich und natürlich hat vieles dort seinen Reiz und angenehme Seiten. Aber das Brot dort. Nein, dieses Brot….! Um Brot zu backen, dafür sind die wenigsten Skandinavier geboren. Wobei es in großen Teilen der Welt kaum besser damit aussieht.

Karpfenfilets auf Wurzelgemüse mit Meerrettichsoße

Karpfenfilets auf Wurzelgemüse mit Meerrettichsoße

Früher war alles anders. Da freuten sich die Leute noch auf die Monate mit „R“. Denn dann gab es, zum Beginn des Herbstes, endlich wieder Karpfen. Mit all seinen Gräten und Schuppen. Und wer nicht so viel wusste, war meist auch abergläubisch und hatte deshalb eine besondere Beziehung zur Karpfenschuppe. Womöglich hatten die Leute sogar eine in der Geldbörse.

Kassler auf Baggers und Zwiebelconfit mit dunklem Bier

Kassler auf Baggers und Zwiebelconfit mit dunklem Bier

Moderne Köche sind stets einfallsreich. Nicht nur bei der Kreation ihrer Gerichte, meistens auch, wenn es um die Bezeichnung derselben geht. Da werden Begriffe schon gerne mal in eine bestimmte Richtung gebogen oder Zubereitungsarten, die ursprünglich für ganz andere Gerichte gedacht waren, werden kurzum vereinnahmt.

Karpfenfilet mit Kürbiscreme, dazu Grillpolenta

Karpfenfilet mit Kürbiscreme, dazu Grillpolenta

Karpfenfilet mit Kürbiscreme bekommt man in Franken höchst selten. Denn der erste Gedanke an Karpfen führt garantiert zur gebackenen Version des heimischen Fisches. Dieser wird in Mehl gewälzt und anschließend in schwimmendem Fett ausgebacken. Im besten Fall in Butterschmalz. Dann wird er mit knusprigen Flossen und einer ebensolchen Schwanzflosse serviert. Weitaus weniger populär ist die zweite bekannte Zubereitungsart: Karpfen „blau“.

Baggers mit Lachsconfit | Reibekuchen, Reiberdatschi

Baggers mit Lachsconfit | Reibekuchen, Reiberdatschi

Zu dem feinen Lachsconfit kommen wir gleich. Zuerst geht es um fränkische „Baggers“. Die einen nennen sie Kartoffelpuffer, die anderen Reibekuchen, Reiberdatschi, oder vielleicht auch Erdäpfelpuffer. Die fränkische Bezeichnung für geriebene Kartoffeln, die man, mit verschiedenen Zutaten verfeinert, in der Pfanne ausbäckt, ist einfach „Baggers“.

Abgedrehte aus Franken

Abgedrehte aus Franken

Gniedla, Gniedli, Kließ oder Klöß: Eigentlich egal, wie sie in Franken hei­ßen – Hauptsache, sie munden. In Nürnberg stellt (Stand Okt. 2011) nur noch ein einziges Unternehmen Kloßteig her – ein Besuch beim beim Kloßteig-Hersteller Donald Maier. — Ein Gastbeitrag von Ilona Hörath

Frisch geräucherte Forelle

Frisch geräucherte Forelle

Franken ist nicht nur ein Eldorado für Spargel-Genießer, Schäufele-Esser und Bratwurst-Liebhaber, nein in Franken und der benachbarten Oberpfalz werden auch feine Fische gezüchtet. Bekannt und beliebt sind natürlich die Aischgründer Karpfen, die in vielen fränkischen Gaststätten, in den Monaten die ein „R“ enthalten, gebacken oder „blau“ serviert werden. Ein Drittel der Karpfen, die in Bayern verspeist werden, stammen aus der Oberpfalz.

Nürnberger Bratwürste

Nürnberger Bratwürste

Nur ein kleiner Tipp: Liebe Besucher Nürnbergs, wer Nürnberger Bratwürste essen möchte, sollte nach den „kleinen“ Ausschau halten und dann fachmännisch „drei im Weggla“ ordern. Danach bitte einen großen Bogen um den Ketchup-Eimer machen. Zu Original Nürnberger Bratwürsten isst man einfach Senf ! Fränkische Rezepte…

Drachenfüßler aus Nürnberger Bratwürsten

Drachenfüßler aus Nürnberger Bratwürsten

Wie schafft man es als Mutter oder Vater, seinen Kindern Gerichte schmackhaft zu machen, die sie eigentlich nicht mögen? Ein Weg führt über die Optik. Hier wurden deshalb Nürnberger Bratwürste, Sauerkraut, Kartoffelbrei und Apfelscheiben zu einem Drachen zusammengebastelt.

Referenz-Schäufele – Fränkisches Schäufele

Referenz-Schäufele – Fränkisches Schäufele

Was man hier sieht, ist ein Referenz-Schäufele aus unserem heimischen Herd. Gaststätten die uns Schäufele verkaufen möchten, müssen sich definitiv daran messen lassen. Der Name des Schäufeles (auch Schäufala oder Schäufelchen) kommt von dem schaufelförmigen Knochen im Schulterblatt des Schweines.