Gedeckter Apfelkuchen mit feinem Mürbeteig gehört zu unseren beliebtesten Apfelkuchen. Der dünne Deckel wird nur mit etwas Puderzucker bestäubt. Köstlich.
Gedeckter Apfelkuchen mit Mürbteig. So gelingt er!
Die Rosinen (Zibeben) waschen und anschließend in einer kleinen Schüssel mit Wasser einweichen, dem man 1-2 EL Rum zugegeben hat.
Für die Herstellung des Mürbteigs sollte die Butter weich, aber keinesfalls flüssig sein. Alle Zutaten in eine Rühschüssel geben und mit dem Knethaken mehrere Minuten zu einem festen Teig kneten.
Wenn der Teig zu weich ist, gegebenenfalls für eine halbe Stunde kühl stellen.
Die Teigmenge nun dritteln. Etwa 1/3 des Teigs mit einem Nudelholz auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche zu einem Kreis (in der Größe der Springform) ausrollen.
Ein weiteres Drittel des Teiges benötigen Sie für den Rand des gedeckten Apfelkuchens und 1/3 der Teigmenge legen Sie für den Deckel beiseite.
Wenn Boden und Rand in der Springform ihren Platz gefunden haben, die Äpfel schälen, Kerngehäuse entfernen, achteln und immer zwei Achtel zusammen fein schnippeln. Die Rosinen ausdrücken, abtrocknen und mit dem Zimt untermischen. Die Apfelmasse gleichmäßig in der Springform verteilen.
Den Backofen auf 160 Grad (Umluft) vorheizen.
Wichtig: der Deckel muss dünn auf einer wirklich gut bemehlten Arbeitsfläche ausgerollt werden. - (Dass der Deckel auf den Fotos relativ dick wirkt, liegt am verwendeten Dinkelmehl. Damit lässt sich der Teig nicht so dünn ausrollen.)
Der Trick, wie man den bereits rund ausgerollten Teig des Deckels möglichst unbeschadet auf den vorbereiteten Kuchen bekommt: Man wickelt ihn vorsichtig um ein Nudelholz.Dieses kann man dann über die Springform bringen und dort den Teig vorsichtig wieder abrollen.
Den gedeckten Apfelkuchen für ca. 45 Minuten bei 160 Grad backen. Den Kuchen auskühlen lassen und mit Puderzucker bestäubt servieren.