Was dem folgenden Naan-Brot-Rezept leider fehlt, ist der Geschmack, der bei der Zubereitung des Brotes über offener Glut entsteht. Das wäre sicher die ursprünglichste aller Zubereitungsarten, aber in meiner Küche gibt es (zum Glück) keinen Herd mit offenem Feuer.
Die Korianderkörner und den Fenchelsamen in einer Pfanne ohne Fett anrösten bis die Gewürze beginnen zu duften. Dann mit einem Mörser zermahlen.
Mehl, Hefe, Salz, ein bisschen Zucker und das Backpulver in eine große Schüssel geben und gut vermischen.
Zwei Drittel der angewärmten Milch zugeben und beginnen zu rühren. Nach und nach die Gewürze, etwas von dem sehr fein gehackten Knoblauch (wir wollen nur einen Hauch davon in dem Brot), das Ei, Joghurt und Olivenöl untermischen und gut durchkneten.
Eventuell noch etwas Milch angießen bis der Teig glatt und weich ist (man braucht vielleicht nicht die ganze Milch).
Den Teig mit einem frischen Tuch abdecken und an einer warmen Stelle in der Wohnung ca. 30 Minuten gehen lassen.
Nach dieser Ruhezeit den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche nochmals mehrere Minuten lang mit den Händen gut durchkneten.
Den Teig nun in 6-8 gleiche Teile teilen. Jedes der künftigen kleinen Naan-Brote mit den Händen dehnen und glätten, bis sie dünn und gleichmäßig sind, anschließend auf ein mit Backpapier ausgelegtes Ofenblech geben.
Nochmals etwa 10 Minuten abgedeckt ruhen lassen, in der Zwischenzeit den Backofen auf 200 C vorheizen.
Die kleinen Brote mit Olivenöl beträufeln und eventuell mit Schwarzkümmel bestreuen. Das Blech mit den Naan-Broten in den Ofen geben und etwa 10-15 Minuten backen, bis sie blass goldbraun, aber immer noch weich sind.