Stroganoff oder Stoganow? Egal! Denn Sie suchen das Rezept für köstliches Boeuf Stroganoff? Hier sind Sie richtig. Und es geht sogar ein bisschen um Fußball
700gRinderfilet(da das Fleisch ohnehin in Streifen geschnitten wird, eignen sich hervorragend die beiden Enden der Lende)
250-300gChampignons
4Schalotten
2ELButterschmalz
300mlRinderfond
1ELDijon-Senf
TLZucker
150mlSaure Sahne
2ELCognac
1ELEstragonblättchen
Salz und frisch gemahlener Pfeffer.
Optionalkleine Gewürzgürkchen oder etwas Zitronensaft oder 1 EL Essig
Anleitungen
Das Fleisch mit Küchenpapier trocken tupfen, sauber parieren und in circa eineinhalb Zentimeter dicke Streifen schneiden.
Die Schalotten dagegen in sehr feine Ringe schneiden.
Die Zwiebelringe in einem Esslöffel Butterschmalz glasig schwitzen, unterdessen die Pilze mit einer Bürste oder mit einem Tuch reinigen und den Stielansatz mit einem Messer abschneiden.
Die Champignons in Scheiben schneiden und zum anbraten zu den Zwiebeln geben.
Den Rinderfond angießen und so lange bei mittlerer Temperatur köcheln, bis etwa die Hälfte der Flüssigkeit verkocht ist.
Die saure Sahne, den Estragon und den Cognac einrühren, mit Salz und Pfeffer abschmecken und bei milder Temperatur noch etwas reduzieren (erhitzt man Saure Sahne zu sehr, flockt sie aus, was unschön aussieht).
In einer zweiten Pfanne einen weiteren Esslöffel Butterschmalz erhitzen, das Fleisch salzen und pfeffern und anschließend (gegebenenfalls Portionsweise) kurz aber kräftig anbraten.
Die Filetstückchen sollten beim servieren innen noch leicht rosa sein, deshalb das gebratene Fleisch mitsamt dem Bratfett sofort in die Soße mischen und umgehend servieren.
Optional: Wer unbedingt meint, diese Zutat bringe das gute alte Russland in das Gericht, kann kleine Gewürzgürkchen in die Soße schneiden und/oder zusätzliche Säure in Form von etwas Zitronensaft oder 1 EL Essig dazu geben.
Ich rate allerdings davon ab
Notizen
Ob man dazu nun Nudeln serviert, oder echte Serviettenknödel, Kartoffeln in irgend einer Form, Reis oder Baguette ist im Endeffekt sowas von egal. Ich finde nur, man sollte den Koch (oder die Köchin) dafür ruhig mal küssen!