Saure Leber auf süddeutsche Art ist trotz einer weit verbreiteten Abneigung vieler Mitmenschen gegen Innereien aller Art, auf unseren Tellern ein Stück Normalität. Denn wir sind der Meinung, wenn man Tiere schon schlachtet, dann sollte man auch möglichst viel davon verzehren, respektive verwerten.
Zwiebel in Ringe schneiden, den Knoblauch halbieren und beides in heissem Öl glasig dünsten.
Unterdessen die Leber in schmale Streifen schneiden
Das Mehl auf einen flachen Teller geben.
Die Leber keinesfalls vor dem braten salzen, da sie sonst zäh wird!
Die Leber leicht in dem Mehl wenden, zu den Zwiebeln zufügen und kurz mitbraten.
Den Rotweinessig und den Majoran zufügen.
Wenn der Essig verdampft ist, mit Fleischbrühe oder dem Kalbsfond aufgießen.
Bei sehr kleiner Hitze weitere fünf Minuten garen.
Die Petersilie fein hacken, die Leber mit Salz und Pfeffer würzen, aus der Pfanne nehmen und die eiskalte Butter in die Soße montieren.
Die saure Leber wieder in die Pfanne geben und zum Servieren die fein gehackte Petersilie einstreuen.
Notizen
Zur sauren Leber passt grüner Salat und Kartoffelbrei oder Semmelknödel (Rezept hier). Dass es selbstverständlich nicht immer Kalbsleber sein muss, versteht sich ebenfalls von selbst. Man kann auch Glück mit der weitaus preiswerteren Jungrindleber haben. Am Ende dieses Postings gibt es noch weitere Rezeptvorschläge zum Thema Innereien.