Musik im Küchendunst des 21. Jahrhunderts

Musiksystem SONOS - Musik in der Küche

Demnächst jährt es sich zum dritten Mal, dass wir unsere Küche komplett neu gestaltet haben. Allerdings gibt es bis heute noch immer Lücken bei Dingen, die wir uns zwar vorgenommen, aber bisher nicht in die Tat umgesetzt haben. So besitzen wir noch immer kein richtiges System, mit dem wir unsere Gewürze, stets griffbereit, an die Wand hängen könnten.

Zwar haben wir längst eine Unmenge von kleinen Metalldöschen erworben, die man aroma- und lichtdicht verschließen kann, und die künftig einfach mit Magnetstreifen an der Wand hängen sollen. Aber das, was wir als größte Banalität eingestuft hatten, nämlich die Magnetstreifen selber, haben wir bis heute nicht. Einfach deshalb, weil wir noch keine entdeckt haben, die uns wirklich gefallen würden und wir uns für Jahr(zehnt)e an die Wand schrauben wollen.

Den Touchscreen in der Küche?

Was wir auch noch nicht in der Küche haben, ist ein großes Computerdisplay, auf dem man zum Beispiel die Rezepte darstellen könnte, die man gerade kocht. Kein Kochbuch müsste mehr herumliegen, keine Notizzettel. – Zugegeben, das klingt nach etwas Spinnerei, aber zum Zeitpunkt, als wir unsere Küche planten, hatte Apple-Chef Steve Jobs (am 27. Januar 2010) gerade das erste iPad vorgestellt und so ein Gerät, vielleicht doppelt so groß, an der Küchenwand, das stelle ich mir immer noch nützlich vor.

Küchenplanung ist ja ein weites Feld. Aber sämtliche Küchenhäuser in der Region, die wir damals abgeklappert haben, hatten so etwas damals nicht „auf der Pfanne“. Das neue Gerät von Apple stand damals einfach noch nicht so sehr im Mittelpunkt des Interesses, wie heute.

Selbst wenn man kein Rezept darauf liest, könnte man das Frühstücks-Fernsehen darauf ansehen, womöglich eine Soap-Oper (was wir übrigens beides im normalen TV nicht anschauen), vielleicht ein wichtiges Fußballspiel oder wenigstens die häusliche Muskanlage, also das Internetradio und die Musikbibliothek damit steuern und in einigen Jahren den Kühlschrank mit vernetzen.

Man könnte damit telefonieren ohne ein Telefon in der Hand zu haben, und könnte sich womöglich per Videokonferenz mit anderen Köchen beraten. Um meinen Wunsch verstehen zu können, muss man wissen, dass ich bereits seit 1994 im Internet so eine Art zweiter Heimat habe. Was allerdings größtenteils beruflich bedingt ist.

Foto: Pressematerial - SONOS PLAY:3 w/ iPhone

SONOS – Je besser die Musik, um so besser das Essen

Die dritte und wichtigste Angelegenheit, die unserer Küche noch fehlte, habe ich kürzlich auf Umwegen angeschafft. Es ging um eine neue Musikanlage. CD-Player haben das Leiden, dass sie die Luft in den Küchen dieser Welt nicht so gerne mögen. Ein feiner Fettfilm dringt irgendwann auch bis zur Laserlinse vor und verhindert dann das fehlerfreie Abspielen. Und so gab kürzlich eine weitere kleine Kompaktanlage dort in der Ecke ihren Geist auf.

Ganz nebenbei muss noch erwähnt werden, dass der Radioempfang in unserer Küche sehr nervig ist, denn das Rauschen des UKW-Empfangs ist kaum in den Griff zu bekommen.

Was nun folgt ist garantiert keine SONOS-Werbung, ich freue mich einfach jeden Tag daran, hätte aber sicher nichts dagegen, wenn mir die Herstellerfirma eine zweite Box schicken würde ;-)!

Das System das ich nun angeschafft habe, begeistert mich seit zwei Monaten sehr, denn es hängt einfach in meinem ohnehin vorhandenen WLAN und hört auf den kurzen Namen SONOS. In meiner Küche steht jetzt nur noch eine einzelne Box in die drei Lautsprecher eingebaut sind, die mit sagenhafter Kraft Musik in unsere Küche donnern lassen, dass es eine wahre Freude ist.

PLAY:3 nennt sich dieser kompakte, flexible, die Wände zum wackeln bringende All-in-One player.
Und alles was diese Box (279,00 €) außer dem WLAN braucht, ist ein Stromanschluss. Im Sommer kann die Box also auch im Garten stehen, wenn das WLAN so weit reicht. Sehr cool!

Satter Sound, satte Gäste? – SONOS

Zwar werden von dem Sound die Gäste nicht unbedingt satt, aber ich bin weitaus geschmeidiger in der Küche unterwegs. Denn Musik ist mir dort sehr, sehr wichtig. Nachdem die Tendenz immer mehr zur elektronischen Verwaltung geht – meine Schallplatten habe ich schon vor etlichen Jahren digitalisiert und dann entsorgt (auch bis heute nicht vermisst) – habe ich jetzt nur noch die Monsteraufgabe vor mir, alle CDs, die diesen Vorgang noch nicht hinter sich haben, zu digitalisieren und meiner ohnehin ziemlich umfangreichen Musikbibliothek hinzuzufügen. Was bei mir vor allem die Klassik-Discografie ist. Dadurch ergibt sich dann wieder etwas Platz für neue Kochbücher im Regal….

Musiksystem SONOS

Steuern kann man diese SONOS-Box (an der es nur einen Schalter an/aus und einen für laut/leise gibt) mit jedem Computer über das WLAN im Haus aber auch mit jedem Tablet oder Smartphone, auf das man vorher einfach eine kleine App installiert hat. Das tolle daran ist, man kann sogar mehrere dieser Boxen in unterschiedlichen Zimmern aufstellen.

Mit SONOS von Musik durchdrungen

Damit lässt sich entweder überall, absolut synchron, die selbe Musik, oder sogar unterschiedliche Musik abspielen, denn man kann über die App einzelne Räume verwalten. Einzige Vorraussetzung dafür ist ein weiteres kleines, etwa 50 Euro teures Gerät, die sogenannte Bridge. Diese wird direkt an den WLAN Router angeschlossen, die Boxen damit per Knopfdruck verbunden, und los gehts.

Ganz furchtbar wichtig ist für den Betrieb eines solchen Systems nur noch ein zuverlässiger Server im Haus, der die Musik stets zur Verfügung hält, dessen Festplatte nicht kaputtgehen darf und der sich auch sonst durch höchste Verfügbarkeit auszeichnet. Sonst gibt es nämlich gar nix mehr zu hören. Und das wäre wirklich Schade. Aber so ist das nun mal, wenn man gerätetechnisch im 21. Jahrhundert ankommen will.

Pressematerial - Sonos Controllers

5 Antworten : “Musik im Küchendunst des 21. Jahrhunderts”

  1. Thomas sagt:

    Das liest sich sehr gut,ich komme direkt ins Grübeln. Denn meine jetzige Lösung mit Apples Airplay und einem iPod-Lautsprecher von Boston (Gesamtkosten in etwa die gleichen) hat den Nachteil, dass Airplay weniger Möglichkeiten bietet als offenbar Sonos. Funktioniert das Ding denn einwandfrei im Zusammenspiel mit iTunes?

    Liebe Grüsse, Thomas

  2. WildeHenne sagt:

    Coole Anlage. Sowas schwebt mir ja auch schon seit Längerem vor. Ich muss da mal mein Perlhühnchen damit beauftragen, sie ist bei uns der Technik-Geek und Computer-Nerd. 😉

  3. ninive sagt:

    sowas haben täte ich wohl auch gerne, allerdings übersteigt die Anschaffung und Installation sicherlich meine Fähigkeiten, vor Allem fehlt es an der nötigen Geduld für das eine wie das andere. Also beneide ich dich ein bißchen, und höre weiter Küchenradio- immerhin ist der Empfang hier gut.

    • Liebe Ninive,
      also die Installation ist wirklich nicht schwierig.
      Wenn es schon ein WLAN in der Wohnung/Haus gibt, dann ist es sogar sehr einfach…

      Mit leckerem Gruß, Peter

      • ninive sagt:

        na, mal schauen- einen Verstärker der internet- Radio kann hab ich ja schon. Da fehlt es aber bislang auch noch an der intensiven Auseinandersetzung- das kommt noch, mit Hilfe, bzw in Gesellschaft.

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