Schlagwort: Meerrettichsoße

Kalbszunge, Meerrettichsoße und Erbsenpüree

Kalbszunge, Meerrettichsoße und Erbsenpüree

Auch wenn das Thema “Nose to Tail” derzeit durch viele Blogs gejagt wird – und inzwischen etliche Kochbücher zu dem Thema erschienen sind – so neigt der normale Verbraucher doch kaum dazu, von üblichen Ess­ge­wohn­heiten abzulassen. Die Leute stürmen in die Metzgerei, kaufen Hack- und Suppenfleisch, Beinscheibe, Rouladen, Entrecôte, Rumpsteak, T-Bone-Steak, Lende, Kotelett vielleicht noch den Tafelspitz …

Rote Bete-Ravioli mit Meerrettichschaum

Rote Bete-Ravioli mit Meerrettichschaum

Obwohl wir uns alljährlich im Winter eine Stange Meerrettich beim Gemüsemann holen und diese viele Wochen lang im Kühlschrank aufbewahren um bei Bedarf etwas davon abzuraspeln, hatte ich bis vor wenigen Monaten echt keine Ahnung, wie ein Meerrettichfeld aussieht. Und das in meinem Alter! Eine Wissenslücke, die kaum zu entschuldigen ist.

Köstliche Schweinebäckchen! Gekocht, glasiert und leicht geräuchert

Köstliche Schweinebäckchen! Gekocht, glasiert und leicht geräuchert

Wir leben in einer Zeit, in der ich mich des Eindrucks nicht erwehren kann, die Fronten zwischen Fleisch- und Nicht-Fleisch-Essern werden immer härter. Aus den Verlagen schwappen ganze Wellen von vegetarischen und veganen Kochbüchern in die Buchläden – im Gegenzug scheinen aber neue Burger-Läden, Grillmeister, Barbecue-Trucks und Fleisch-Esser omnipräsent zu sein.

Kalbszunge in Meerrettich. Einfach köstlich!

Kalbszunge in Meerrettich. Einfach köstlich!

Kalbszunge in Meerrettich ist generell eine feine Sache. Zunge, egal ob Kalb, Rind oder Schwein, steht bei uns relativ häufig auf dem Speiseplan, auch wenn hier (bisher) nur sehr wenige Zungen-Rezepte zu finden sind. Das liegt vielleicht daran, dass die Gerichte, in denen Zunge vorkommt, nicht unbedingt hübsch aussehen.

Karpfenfilets auf Wurzelgemüse mit Meerrettichsoße

Karpfenfilets auf Wurzelgemüse mit Meerrettichsoße

Früher war alles anders. Da freuten sich die Leute noch auf die Monate mit “R”. Denn dann gab es, zum Beginn des Herbstes, endlich wieder Karpfen. Mit all seinen Gräten und Schuppen. Und wer nicht so viel wusste, war meist auch abergläubisch und hatte deshalb eine besondere Beziehung zur Karpfenschuppe. Womöglich hatten die Leute sogar eine in der Geldbörse.