Rama Braten wie die Profis – [Sponsored Post]

Flanksteak aus der Pfanne mit Rama Braten wie die Profis

Es tut mir leid, liebe LeserInnen, wir sind zu spät! Zwar nur knapp, aber trotzdem zu spät. Denn bis vor wenigen Tagen (30. Juni 2015) lief zwei Monate lang eine groß angelegte „Gratis-testen-Aktion“ von Rama, bei der jedermann die neuen Produkte „Rama Braten wie die Profis“ kostenlos testen konnte. Als oller Food-Blogger hatte ich diesmal das Glück, zum testen dieser neuen Produkte auserkoren zu sein, weshalb ich hier beide Öl Mixturen vorstelle.

Die Flasche „Rama Braten wie die Profis“ mit dem blauen Etikette enthält eine Mischung aus Raps-, Leinsamen- und Sonnenblumenöl. Empfohlen wird sie als perfekter Begleiter für das Braten von Klassikern aus der Pfanne. Für Steak, Fisch, das Schweinefilet oder knackiges Gemüse. Natürlich auch zum Anbraten des traditionellen Sonntagsbraten.

Rama Braten wie die Profis

Rama Braten wie die Profis – Der Öl Mix mit dem blauen Etikett

Die Mischung ist ansprechend und praktisch, denn wer hat als Hobbykoch nicht ein Sammelsurium an Ölen im Regal stehen. Flasche an Flasche reiht sich zumindest bei uns in einer extra Öl-Schublade. Vom Sonnenblumen- über das Raps, Erdnuss-, Walnuss- bis zum feinen Olivenöl. Aber wenn es ums Braten der oben bereits genannten Fleisch- oder Fischgerichte geht, wäre wirklich eine Mischung verschiedener Öle nicht schlecht.

Rama Braten wie die Profis

So gesehen kam mir die blaue Rama-Mischung ganz recht, enthob sie mich doch der schwierigen Entscheidung, welches Öl jetzt angebracht wäre. Das einzige was mich an „Rama Braten wie die Profis“ nicht überzeugt hat, ist die Kunststoff-Flasche, in der die Ölmischung steckt. Mir persönlich sind Glasflaschen für Öle generell lieber.

Flanksteak rückwärts gebraten

Meinen ersten Test mit der Ölmischung kann ich hier sofort dokumentieren, denn gebraten habe ich ein nicht ganz einfaches Stück Fleisch vom Rind: das sogenannte Flanksteak. In Deutschland landet dieser Bauchlappen des Rinds (auch Dünnung genannt) häufig nur im Hackfleisch.

In Amerika dagegen wird der „Flank-Cut“ für seinen intensiven Geschmack geschätzt. Der Bauchmuskel ist relativ mager und sehr flach, hat somit eine lange Faser und muss nach dem Braten natürlich quer zur Faser aufgeschnitten werden, am besten dünn. Eine weitere bekannte Bezeichnungen für das Flank-Steak ist „Bavette“.

Das Flanksteak habe ich (vakuumiert) für 45 Minuten in den Backofen gelegt, den ich auf nur 55 Grad eingestellt hatte. Das ist (in Ermangelung einer Sous-vide-Ausrüstung) eine recht gute Methode um Fleisch schön rosa zu bekommen.

Denn erst nach dieser Behandlung und der erreichten Kerntemperatur wird das Fleisch aus seiner Hülle befreit, gewürzt und dann in der Pfanne auf jeder Seite für etwa 90 Sekunden gebraten. Lässt man es danach noch etwas ruhen ist der optimale Garpunkt erreicht.

Flanksteak in der Pfanne mit Rama Braten wie die Profis
Das Flanksteak in meiner Pfanne. Gebraten wird mit Rama Braten wie die Profis, das im Gegensatz zu herkömmlichen Ölen deutlich weniger spritzt.

Die neue Ölmischung bewährte sich auch in der Kürze der Bratzeit. Es entstand schnell eine angenehme kleine Kruste, ohne dass das Fleisch in der Pfanne kleben blieb. (Bild unten)

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Zu meinem Fleischgericht gab es einen Klecks Püree aus Süßkartoffeln und Tomatenwürfelchen mit einer feinen Vinaigrette aus
Himbeeressig (1 EL),
weißem Balsamico (2 EL) und
Traubenkernöl (ca. 8 EL).

Dazu einige in Milch und Sahne gegarten Knoblauchzehen
sowie frittierte Salbeiblätter, da mein Salbeistrauch im Garten derzeit wilde Kapriolen macht.

Salbeiblätter Frittieren
Unsinn gemacht. Zum Frittieren ist Rama Braten wie die Profis nicht geeignet! – Auch wenn mir meine Salbeiblätter trotzdem recht gut gelungen sind.

Salbeiblätter Frittieren

Mit dem zweiten „Öl Mix Olive“ das Sonnenblumen-, Raps- und eben Olivenöl gemischt ist, plante ich das Frittieren der Salbeiblätter. Meine Überraschung war groß, wie stark die Hitzeentwicklung in meinem Töpfchen vor sich ging und das erste Sabeiblatt gleich total verschmurgelte. Die hohe Erhitzbarkeit von „Rama Braten wie die Profis Olive“ war für meinen Salbei also etwas zu viel des Guten.

Wie man auf dem Foto oben sieht, ist es mir trotzdem gelungen die Blättchen schön zu Frittieren. – Den Hinweis „Eignet sich nicht zum Frittieren“ habe ich erst nach eingehendem Studium des Etiketts auf der Rückseite der Flasche entdeckt. Aber Gebrauchsanweisungen lese ich meistens nicht mal bei Elektrogeräten ;-).
Trotzdem gilt auch in diesem Fall: wer Lesen kann ist klar im Vorteil.

Rama Braten wie die Profis
Rama Braten wie die Profis hat eine recht dickflüssige Konsistenz, wie man hier erkennen kann. Dadurch eignet es sich auch hervorragend zum Marinieren.

Rama Braten wie die Profis

Zum Schluss noch die Frage an alle Fleisch-Spezialisten: wie sind Ihre Erfahrungen mit dem Flanksteak/Bavette? Gibt es dieses Stück Fleisch überhaupt in der Metzgerei Ihres Vertrauens?

9 Antworten : “Rama Braten wie die Profis – [Sponsored Post]”

  1. Malte sagt:

    Mein Metzger bietet seit einiger zeit auch das Flanksteak an und ich mag das ziemlich gerne. Bisher habe ich es immer klassische gebraten und bin damit auch ganz zufrieden. Es hat dann natürlich nicht diese superzarte Konsistenz, wie beim Filet zum Beispiel, aber das macht mir in diesem Fall auch nichts aus. Es passt irgendwie zum intensiven Fleischgeschmack.

    Ich mariniere es gerne, bevor ich es brate. Sehr gerne mit einer Art BBQ-Rub wie hier: http://www.malteskitchen.de/flankensteak-mit-bbq-rub/

    Das gibt dem Ganzen dann noch eine interessantere Note. Ich mag es aber auch „pur“ wirklich gerne. Fleischfans sollte das Flanksteak auf jeden Fall mal probieren, immer nur Filet oder Rumpsteak ist ja auch langweilig.

    Beste Grüße
    Malte

  2. Anna C. sagt:

    Lieber Peter

    zu Rama enthalte ich mich nach Studium der Zutatenliste jeglichen Kommentars… Flank-Steak, eventuell könnte ich den einen Metzger meines Vertrauens überreden so ein Stück zu schneiden. Andrerseits wäre das ja ein Stück was ich nur von dem tollen Salers-Rind haben wollen würde; da bleibt also momentan nur träumen von. Deine Gar-Methode klingt sehr gut, (nur bin ich ja so seltsam und mag auch nicht in Folien kochen) und regt mich zum Experimentieren an.

  3. Uiuiui, Fleischporen? Bei dir? Ich dachte, diese Reklamelegende sei längst rundum widerlegt

    Zum Thema Öle und Fette in der Küche fand ich heute diese Infografik recht interessant.

  4. Susan sagt:

    Hallo,

    meine Erfahrung mit Flank Steaks? Sehr gut, allerdings mit US Cut und US Beef… und natuerlich gibt’s die Flank Steaks hier ueberall…. jedoch – das war nicht die Frage….—- ich denke aber, man kann die Flank Steaks auch aus US Beef in DE bekommen…

    Zu dem Rama Produkt – es sind aber auch noch andere Inhaltsstoffe enthalten als nur Oele…. leider… fuer mich – nicht diskutabel – ich wuerde es nicht nehmen…. ich nehme hier nur Oele, die ich ggf. zusammenmische oder einzel verwende..

    Gruessle aus den USA

    • Hallo Susan,
      dass es bei Dir Flanksteak an jeder Ecke gibt, war mir schon klar 😉
      Und um ihr Fleisch beneide ich die Amerikaner wirklich.

      Aber wenn ich nicht so einen jungen, dynamischen Metzgermeister um die Ecke hätte, dann sähe es wirklich sehr düster aus mit solch „besonderen“ Schnitten wie dem Flank. – Habe das bisher nur sehr selten in deutschen Auslagen gesehen.

      Grüßle zurück, Peter

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