Junk Food – Aber richtig!


Junk Food - Aber richtig!

Junk Food - Aber richtig!

Junk Food - Aber richtig!

Junk Food - Aber richtig!

Junk Food - Aber richtig!

Junk Food - Aber richtig!

Junk Food - Aber richtig!

Junk Food - Aber richtig!

Wenn es um Junk Food geht, geht es meistens auch um Geld. Wobei man mit dem Geld, das man gemeinhin für Junk Food ausgibt, sich auch richtiges Essen kochen könnte. Vor allem könnte man sich jede Menge des geliebten Fast Foods herstellen.

Junk Food ist ein Begriff, der seit den 1970er Jahren in den USA gebräuchlich ist und auf polemische Art, industriell hergestellten Fastfood wie Hamburger, Hotdogs oder Fertiggerichte abwertet. Denn „junk“ steht für wegwerfen, unbrauchbares Material, Ramsch, Gerümpel und ähnliche Begriffe. Wir alle kennen den Ausdruck Junkmail, spätestens seit wir eine E-Mail-Adresse haben, als Synonym für Spam.

Junk Food – Aber richtig!

Der Edel Verlag hat in diesen Tagen nun ein schönes Kochbuch herausgebracht, das uns dabei helfen soll, wenigstens unseren Junk Food selber zu kochen. Das Buch ist sehr schön anzusehen, hat zwar nur 128 Seiten (Hardcover mit Schutzumschlag), dafür stecken 120 Fotos, 50 Rezept und viel Liebe in der Aufmachung. Trotzdem liegt der Ladenpreis bei bezahlbaren 12,95 Euro.

Die Autorin des Bandes, Liselotte Forslin, ist bekennende Junkfood-Vertilgerin und Food-Journalistin, weshalb sie großen Wert auf die Zutaten legt. Und die Zutaten, das müsste bekannt sein, sind bei jedem Gericht das wichtigste. Je besser die Zutaten, desto besser das Essen. Egal ob beim mehrgängigen Menü im Sterne-Schuppen oder bei der Herstellung des eigenen Junk Foods.

Wenn man gute Zutaten verwendet, muss das geliebte Schnellgericht auch gar nicht mehr als ungesund eingestuft werden, denn man hat alles selber unter Kontrolle. Die Salz- und Zuckermengen, die Frische des zum Einsatz kommenden Öls – und die Geschmacksverstärker kann man gleich ganz weglassen.

In dem Buch ist alles zum selbermachen zu finden, was wir sonst (womöglich heimlich) in Styropor aus fragwürdigen Etablissements schleppen. Angefangen natürlich bei den Ham-, Cheese- und Chickenburgern, den passenden Soßen dazu, dem Krautsalat (Cole Slaw), Kebab, Falafel und so weiter und so weiter.

Die Rezept-Palette reicht bis zum Liebesapfel und dem Banana Split, es wird erklärt wie man endlich vernünftige Buns (Hamburgerbrötchen) selber backen kann und auch die Herstellung von Pizzateig und Pommes ist abgedruckt.

Obwohl Salat in der Welt des Junk Foods kaum eine Rolle spielt, kennen doch alle die schon einmal in Amerika herumgereist sind, oder aus Film und Fernsehen, Begriffe wie: Thousand-Island-Dressing, Blue-Cheese-Dressing oder Caesar’s Salad. Auch hierfür haben Besitzer dieses Buches jetzt Rezepte.

Dabei geht die Autorin sparsam mit Worten um, es gibt zahlreich Illustrationen, Tipps und Querverweise. Der Aufbau des Buches und das Layout machen Freude und laden immer wieder ein, darin herum zu blättern.

Obwohl ich gar nicht zu den richtigen Junk Food Fans gehöre, ist mir an vielen Stellen in dem Buch das Wasser im Mund zusammengelaufen und bereits heute steht das erste Gericht daraus auf unserem Speiseplan: Lachsburger mit Mangosalsa!

Ich empfehle das Buch bedingungslos zum Kauf. Wer es sich nicht selbst ins Bücherregal stellen möchte, kann es bei nächster Gelegenheit seinen Fastfood-Süchtigen Kindern, Enkelkindern, Nichten und Neffen schenken. Damit hat man wenigstens ein pfiffiges und sinnvolles Geschenk.

Besondere Erwähnung soll noch die Tatsache finden, dass es das Buch auch als Kindle-Version für 6,99 Euro zu kaufen gibt, was ja einem vernünftigen Preis entspricht!

 

Geb. Ausgabe
zu 12,95

Kindle-Version
zu 6,99



 

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