A Game of Thrones – Das offizielle Kochbuch


A Game of Thrones – Das offizielle Kochbuch

A Game of Thrones – Das offizielle Kochbuch

Game of Thrones - Das offizielle Kochbuch

Game of Thrones - Das offizielle Kochbuch

Game of Thrones - Das offizielle Kochbuch

A Game of Thrones – Das offizielle Kochbuch

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Diese Buchbesprechung nimmt an einer Veranstaltung bei Facebook teil, die in einer geschlossenen Gruppe unter dem Titel Jeden Tag ein Buch vom 11.-17. November 2013 veranstaltet wird. Weitere Buchbesprechungen anderer Foodblogger werden für die Öffentlichkeit bei Arthurs Tochter gesammelt, die die Veranstaltung auch initiiert hat.

George R. R. Martin kann nicht kochen. Aber der 65-jährige kann tolle Bücher schreiben, auch wenn er manchmal recht lange dafür braucht. Denn bereits anno domini 1996 erschien der erste Band seines ursprünglich auf drei, dann auf sechs und mittlerweile bereits auf sieben Romane angelegtes, hochgelobtes Fantasy-Epos „Das Lied von Eis und Feuer“, in der amerikanischen Originalfassung „A Song Of Ice And Fire“.

Die Bücher sind richtige Schinken. Sie sind so dick, dass sie zum Beispiel in Deutschland geteilt und als zwei Bände mit über 500 Seiten herausgegeben werden. Weshalb es von der deutschen Ausgabe bereits 10 Bücher gibt. Diese werden mit großer Sehnsucht erwartet, wie ich in meiner eigenen Familie immer wieder erfahren kann.

Der fünfte Original-Band, „A Dance with Dragons“, für den sich George R. R. Martin annähernd sechs Jahre Zeit ließ, schoss übrigens im Jahr 2011 kurz nach seiner Veröffentlichung auf den 1. Platz der Bestsellerlisten von New York Times und Wall Street Journal.

Das ganze Werk spielt in einer mittelalterlichen Welt, die voller politischer Unruhen und Intrigen ist. Der Sex kommt nicht zu kurz, die Liebe hält alles zusammen, kann aber abgetrennte Gliedmaßen nicht immer verhindern. Beigemixt ist ein Hauch von Magie, wie ihn Leser und Kinogänger schon immer gerne mochten. Häufig wird sein Werk von hartgesottenen Fans bereits mit Tolkiens Herr der Ringe auf eine Ebene gestellt.

Womit wir bei der HBO-Fernsehserie „A Game of Thrones“ angelangt sind, für die „A Song Of Ice And Fire“ einen anderen Titel erhielt und die ebenfalls im Jahr 2011 startete. Im Free TV wurde die Serie nach den Schleifen durch verschiedene Bezahlsender von RTL II in langen Abenden verballert, in denen drei, teilweise sogar vier Folgen nacheinander gezeigt wurden. Auch weil jede Menge Gewalt und Sexszenen in der Serie geboten sind.

George Raymond Richard Martin kann gar nicht kochen

Sowohl in den Büchern, als auch in der Fernsehserie wird außerdem viel gegessen. George R. R. Martin nimmt es nicht nur mit der Chrakterisierung der einzelnen Figuren sehr genau, er lässt es sich auch nicht nehmen, sowohl Schurken als auch Helden an lange Tafeln zu setzen, wo sie großartige Gelage abhalten können. Die Beschreibungen dazu sind so detailliert, dass man beim lesen seiner Bücher hungrig werden kann.

Besonders hungrig wurden dabei die beiden Amerikanerinnen Chelsea Monroe-Cassel und Sariann Lehrer. Sie starteten deshalb einen Food-Blog namens „Inn at the Corssroads„, benannt nach einem Gasthaus in den Romanen, wo sich grausige Dinge ereignen . . . .

A Game of Thrones – Das offizielle Kochbuch

Mit ein bisschen Fantasie und Recherche in mittelalterlichen Kochbüchern, gelang es den beiden Autorinnen, eine Auswahl an Gerichten in unsere Zeit zu transportieren und sie wirklich nachkochbar zu machen.

Ein Teil der Rezepte ist kürzlich als „A Game of Thrones – Das offizielle Kochbuch“ erschienen, zu dem Martin auch das Vorwort geschrieben hat und in dem er feststellt:
Meine erfundenen Speisen sind nur aus Wörtern gemacht: „Aus großen, fleischigen Substantiven und knusprig-frischen Verben, gut gewürzt mit Adjektiven und Adverbien.“ Wie gesagt, George R. R. Martin kann nicht kochen.

In dem sehr liebevoll aufgemachten Kochbuch sind etwa 70 Rezepte versammelt, wobei sich häufig alte Rezepte, die recherchiert wurden, und die modernen Varianten davon gegenüber stehen.

Game of Thrones – Das offizielle Kochbuch beginnt mit einem Blick in die mittelalterliche Küche und ist dann in Westeros Teile gegliedert. Die Mauer, Der Norden, Das Grüne Tal, Die Flusslande, Die Eiseninseln, Die Weite, Dorne, Kings Landing und Jenseits der Narrow Sea – wir begegnen den Landsteilen auch im Kochbuch und in jedem Teil findet man ein paar Rezepte.

Ein übersichtlicher Index am Ende des Büchleins macht es uns noch etwas einfacher gebührlich zu tafeln. Hier finden wir auf einen Blick den Weg zum: Frühstück in Kings Landing, Haferplätzchen, Pfirsiche in Honig, Salat auf Castle Black oder die Bohnen-Speck-Suppe. Es gibt Pasteten und Pikantes, eine Dornische Schlange mit feuriger Soße, natürlich gebratenes Wildschwein, aber auch Birnenbranntwein und eisgekühlten Minztrank.

Die Rezepte sind sehr einfach gehalten, dafür gut erklärt, allerdings kaum raffiniert. Trotzdem ist „A Game of Thrones – Das offizielle Kochbuch“ ein Muss für jeden Fan der Buchreihe und da Weihnachten vor der Tür steht auch ein überraschendes Geschenk. Für alle, die sich gerne mit mittelalterlichem Kulturgut beschäftigen sicher ebenso geeignet wie für die harten Fans von George R. R. Martin.

„Game of Thrones – Das offizielle Kochbuch“ ist erschienen im Zauberfeder-Verlag, ein Name wie extra für das Buch gemacht. Die schöne Aufmachung des kleinen Werkes kann man an den Beispielseiten, die der Verlag freundlicherweise zur Verfügung stellte, gut erkennen. Die Gesamt-Qualität des Bandes von der Idee bis zum fertigen Produkt kann man als sehr gelungen bezeichnen.


Game of Thrones – Das offizielle Kochbuch

Das Buch kann direkt beim Verlag,
in dessen Shop bestellt werden
A Game of Thrones – Das offizielle Kochbuch
Chelsea Monroe-Cassel & Sariann Lehrer
Mit einem Vorwort von George R. R. Martin
224 Seiten
Format: 21×20 cm
ISBN 978-3-938922-43-9
Preis: 24,90 EUR

 


Buchbesprechung, Rezension von Game of Thrones – Das offizielle Kochbuch

3 Antworten : “A Game of Thrones – Das offizielle Kochbuch”

  1. ninive sagt:

    Da habe ich ja bislang was verpaßt, scheint mir- vor dem Kochbuch werd ich mir erstmal das erste „echte“ Buch holen.

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