Rhabarber-Käsekuchen mit Mascarpone

Rhabarber-Käsekuchen mit Mascarpone

Am liebsten mag ich Rhabarberkuchen mit Baisser. Dieses leckere Zeug hat nur einen Haken: es ist oft schon nach einigen Stunde nicht mehr so knusprig wie es war als es aus dem Ofen kam und am nächsten Tag hat es sich optisch keinesfalls zu seinem Vorteil weiterentwickelt. Am besten holt man sich also hungrige Gäste ins Haus, die dabei behilflich sind, den Rhabarberkuchen mit der Baisserhaube umgehend und ratzeputz zu vertilgen.

Auf der Suche nach alternativen Rezepten zum Rhabarberkuchen mit Baisserhaube und unserem allerliebsten Rhabarberkuchen mit Streuseln, sind wir zuletzt an dem folgenden Rhabarber-Käsekuchen mit Mascarpone hängen geblieben.

Das Rezept wurde von uns ausgetetet und hat es verdient hier verbloggt und somit für unsere Kinder und Kindeskinder aufbewahrt zu werden. Die zu sehenden Erdbeeren spielen nur eine Statistenrolle, oder vielleicht die von kleinen Fotomodellen. Der leckere Kuchen hat die Erdbeeren im Prinzip zwar nicht nötig, aber ich wollte meinen LeserInnen auch einen Augenschmaus bieten.

Rhabarber-Käsekuchen - Rhabarberkuchen mit Mascarpone

Die säuerlichen Rhabarberstangen dürfen in der folgenden Rezeptur in einem herrlichen Guss aus Mascarpone, Crème fraîche und Sahne baden. Wirklich allererste Güte!

Rhabarber Rezepte

Rhabarber-Käsekuchen mit Mascarpone

Zutaten Mürbeteig:
* 250 g Mehl
* 100 g Zucker
* 100 g Butter
* 1 TL Backpulver
* 1 Ei
* 1 Prise Salz
* Mark ½ Vanillestange

Mehl mit Zucker, Butter, Salz, Vanillemark und Ei zu einem Teig kneten. Fertig.

Die beste Ehefrau von allen gibt übrigens zu Protokoll: Den Firlefanz, einen fertig hergestellten Mürbteig vor der Weiterverarbeitung im Kühlschrank ruhen zu lassen, machte sie schon im zwanzigsten Jahrhundert nicht mit. Sie beabsichtige auch nicht, im 21. Jahrundert damit zu beginnen. Allerdings stellt sie stets die doppelte Portion der oben angegebenen Menge Teig her und versenkt die zweite Portion in unserer Gefriertruhe.

Zutaten für die Füllung des Rhabarber-Käsekuchens:
* 750-900 g Rhabarber
* 250 g Mascarpone
* 1 Becher Crème fraîche
* 2 Eier
* 1 Päckchen Vanille-Puddingpulver
* 250 ml Sahne
* 200 g Zucker

Zubereitung: Zunächst den Rhabarber schälen und in Stücke schneiden, in etwa 50 ml Wasser und 1 EL Zucker sehr kurz aufkochen lassen, umrühren und wieder ausschalten. Abkühlen lassen. ¹)

So wird der Rhabarber-Käsekuchen gemacht

Den Teig in einer Springform verteilen und den Rand etwas hochziehen. Das Rhabarberkompott auf dem Teig gleichmäßig verteilen. Für den Guss Mascarpone, Crème fraîche, Sahne, die zwei Eier, Puddingpulver und Zucker vermengen und darüber gießen.

Die Backzeit beträgt: 60–70 Minuten, bei 160° Umluft. Nach Ende der Backzeit den Ofen abschalten und Kuchen im Ofen abkühlen lassen (bei geschlossener Tür). Der Guss wird erst beim auskühlen fest.

¹) Die Frage warum der Rhabarber bei uns, wenn auch nur ganz kurz, gekocht wird, beantwortet vielleicht das letzte Bild unten, wo in einer kleinen Tarteform Teig und Füllung mitgebacken wurde, sowie ein ungekochtes Stück Rhabarber. – Man sieht, dass der Rhabarber nach oben steigt und dort in der Hitze des Ofens langsam vor sich hin trocknet. Dieser Prozess hat natürlich auch etwas mit Garung zu tun, führt aber dazu, dass der Rhabarber täglich noch ein bisschen trockener wird als er ursprünglich war. Wir mögen das nicht so.

Der fertige Rhabarber-Käsekuchen mit Mascarpone
Rhabarber-Käsekuchen mit Mascarpone

Rhabarber Törtchen mit Mascarpone

3 Antworten : “Rhabarber-Käsekuchen mit Mascarpone”

  1. Evie sagt:

    Schade, dass die Rhabarberzeit dieses Jahr vorbei ist. Das Rezept heb ich mir dann für nächstes Jahr aus.
    Die Kombination aus süß und sauer gefällt mir bei Rhabarberkuchen richtig gut.

  2. Gemüsefreund sagt:

    Ich bin ja eigentlich überhaupt kein Rhabarberfan, aber das klingt so lecker und sieht so toll aus, dass ich fast versucht bin, es nachzubacken 😉

  3. WildeHenne sagt:

    Sehr lecker, ein Kuchen genau nach meinem Geschmack! Ich muss unbedingt nochmals Rhabarber organisieren. Denjenigen, den ich am letzten Donnerstag von meiner Mutter gekriegt hatte, habe ich am Freitag zu Chutney verarbeitet.

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