Feine Buttercreme auf dem Johannisbeerkuchen

Feine Buttercreme

Manchmal ist es sinnvoll, wenn man auf den Boden eines Obstkuchens eine dünne Schicht feine Buttercreme streicht. Zum Beispiel dann, wenn es ganz besonders lecker schmecken soll! Oder wenn die verwendeten Früchte sehr stark dazu neigen, zu viel Saft an den Kuchenboden abzugeben. Oder wenn der Kuchen länger als nur ein paar Stunden leben soll und ihm das vorgenannte Schicksal droht.

Die beste Ehefrau von allen schwört auf ihre feine Buttercreme, die sie in verschiedenen Varianten zum Einsatz bringt. Die einfachste Buttercreme besteht nur aus Butter, Puderzucker und einem kleinen Schuss Rum.

Feine Buttercreme die Erste

Zutaten:
* 125 g weiche Butter
* 2 El Puderzucker
* 1 Schuss Rum (54%)

Die Herstellung ist kein Hexenwerk. Man nimmt die 125 g weiche Butter (sollte sehr weich, aber keinesfalls flüssig sein), rührt sie mit Pudezucker und dem Rum schön schaumig. Fertig. Durch die Konsistenz der Buttercreme ist diese leicht zu verstreichen, wird aber bei abkühlen später relativ fest.

Diese feine Buttercreme kommt aus den ganz oben genannten Gründen zum Einsatz, am besten auf einem knusprigen Kuchenboden, dessen Rezept weiter unten vorgestellt wird, oder hier, im Erdbeerkuchen auf Ricottacreme nachgelesen werden kann.

Feine Buttercreme

Feine Buttercreme die Zweite

Die zweite Variante für feine Buttercreme wird dann verwendet, wenn die Menge der Buttercreme nicht nur eine technische, sondern auch eine optische und eine große geschmackliche Rolle spielen soll. Zum Beispiel in einer Donauwelle: das Rezept der Spitzenklasse für Donauwellen-Kuchen finden Sie hier.

Übrigens: Vertrauen Sie der besten Ehefrau von allen. Sie hat schon über 2000 Kuchen gebacken. Die Donauwelle ist ihre Spezialtät. Das vorliegende Donauwellenrezept ist wie alle unsere Rezepte absolute Spitzenklasse, denn Rezepte die wir nicht für gut befunden haben, werden Sie in diesem Blog nicht finden!

Die feine Buttercreme der Donauwelle besteht aus:
* 1 Vanillepudding (kochen nach Packungsanweisung)
* ½ l Milch
* 250 g weiche Butter
* 50g Puderzucker
* 1 großer Schuß Rum 54%
* 1 Eigelb

Die Herstellung fuktioniert etwas anders als in der ersten Version oben: Zuerst muss der Pudding gekocht werden und abkühlen.
Dann erst die weichen 250 g Butter (sehr weich, aber keinesfalls flüssig) mit dem Eigelb, dem Puderzucker und dem Rum schaumig rühren. Jetzt löffelweise den abgekühlten Pudding in die Buttermasse einarbeiten. Die fertige Creme kann dann weiter verarbeitet werden.

Feine Buttercreme unter den Johannisbeeren

Zutaten für den knusprigen Boden des Johannisbeerkuchens:
* 150 g Butter (sehr weich, fast flüssig)
* 240 g Mehl (405er)
* ½ TL Backpulver
* 70 g Zucker
* 1 Prise Salz

Mehl, Backpulver, Zucker, eine Prise Salz und die sehr weiche Butter in einer Schüssel mit den Knethaken eines Handrührgeräts oder der Küchenmaschine zu einem geschmeidigen Teig verkneten.

Für den Belag des Johannisbeerkuchen:
* 700-750 g Johannisbeeren (frisch vom Strauch)
* 1 Tütchen Tortenguss (rot)
* zum Anrühren des Tortengusses Wasser und 100 ml Johannisbeersaft (schwarz)

Eine Springform (28 cm Ø ) mit Backpapier auslegen, den Teig gleichmäßig auf dem Boden verteilen, mehrmals mit der Gabel einstechen und im vorgeheizten Backofen bei 160 Grad Umluft auf der untersten Schiene für 25-30 Minuten backen.

Aus dem Ofen nehmen und in der Form auskühlen lassen!

Anschließend die Buttercreme gleichmäßig verstreichen, die abgezupften Johannisbeeren auf dem Kuchenboden verteilen. Den Tortenguss über die Früchte löffeln. Erst wenn der Tortenguss fest ist, die Form vorsichtig öffnen.

Auf dem Bild unten kann man die Schicht feine Buttercreme recht gut erkennen.

Feine Buttercreme
 

2 Antworten : “Feine Buttercreme auf dem Johannisbeerkuchen”

  1. Barbara sagt:

    Die erste Version hat meine Mutter auch immer gemacht – und ich fand’s klasse, dass ich ab und zu davon naschen durfte, da ja Rum drin war. Alkohol war in den 1970ern in Maßen also auch für Kinder erlaubt… 😉

    Und ja, ich mag das immer noch, gerade um mehr Pfiff an Obstkuchen zu bringen. Lecker!

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