Tempura-Gemüse mit Wasabi-Creme und Steak in Teriyaki-Sauce

Ein echtes Abenteuer in der Küche kann erleben, wer sich vornimmt Tempuragemüse zuzubereiten nur keinen rechten Plan hat, wie der Teig herzustellen ist. Aber keine Panik! Hier gibts die Lösung für dieses kleine Problem.

Wer gar keine Ahnung hat, was Tempura überhaupt ist, lebt bisher eventuell trotzdem recht gut, bekommt an dieser Stelle aber eine kleine Wissenslücke geschlossen.

Tempura werden in Japan kleine Happen genannt, die in einer Hülle aus Tempurateig in heißem Öl frittiert werden, bis die Hülle knusprig und goldbraun ist. Dabei sind die Japaner ansonsten ja sehr sparsam bei der Verwendung von Öl und Gewürzen. Beim Tempura lassen sie es aber mal so richtig krachen. Frittiert werden Fleisch-, Fisch-, Pilz-, Gemüsesorten und Meeresfrüchte, aber auch Samenkeime, wie zum Beispiel Sojasprossen.

Was das eingangs erwähnte Abenteuer der Rezepturen angeht, so habe ich schon so viele verschiedene Tempurateig-Rezepte ausprobiert, die zum Teil funktioniert haben, zum Teil aber auch nicht, so dass es Zeit wird, das Rezept zu veröffentlichen, das sich als das mit dem besten Ergebnis herauskristallisiert hat.

Tempura-Gemüse. Eine ganz andere Art Gemüse zu genießen

Die Zutaten:
* Zucchini
* Auberginen
* rote, grüne, gelbe Paprika
* Sojabohnensprossen
* 3 EL Sojasauce
* 3 EL Speisestärke
* reichlich Öl zum Frittieren.
Für den Tempurateig:
* 50 g Speisestärke
* 50 g Mehl
* 1 EL Erdnussöl
* 1 Prise Backpulver
* 90 ml kaltes Wasser
* Salz
* ein steif geschlagenes Eiweiß.

Für die Wasabi-Creme:
* 10 g Wasabipulver (Wasabipulver bei Amazon)
* 100 g Mayonnaise
* 20 g Schlagsahne

Außerdem:
* 4 kleine Scheiben Rinderfilet (á ca. 120 Gramm)
* 50 ml Teriyaki-Sauce
* 20 ml Hühnerbrühe
* 1 TL Sesamöl
* Saft einer Zitrone
* Schnittlauch
* 1 Chilischote
* 10 g Sesamsamen

Die Zubereitung:

Für die Steak-Sauce die Teriyaki-Sauce, Hühnerbrühe, Sesamöl, Zitronensaft, Schnittlauch, Chilischote und die in einer fettfreien Pfanne gerösteten Sesamsamen gut mischen. Einen Teil der Soße dazu verwenden, das Fleisch zu marinieren. Die restliche Sauce in kleine Schälchen füllen und später separat Servieren.

Das Gemüse waschen und in mundgerechte Stücke schneiden, die drei Eßlöffel Sojasauce mit den drei Eßlöffeln Speisestärke vermischen und das Gemüse in dieser Mischung marininieren.
 

Tempura-Gemüse. Den Tempura-Teig herstellen

Aus Mehl, Speisestärke, etwas Erdnussöl, Backpulver, Salz und dem sehr kalten Wasser einen Teig anrühren und etwa 30 Minuten ziehen lassen. Bevor man mit dem frittieren beginnt ein steif geschlagenes Eiweiß unter den Teig heben.
Das marinierte Gemüse durch den Tempurateig ziehen und für 2-3 Minuten im ca. 180 Grad heißen Öl ausbacken, anschließend auf Küchenpapier abtropfen lassen.

Tipp: Da Wasabi in Pulverform sehr bitter ist, sollte das Pulver mindestens 30 Minuten vor dem Servieren der Sauce angerührt werden. Es verliert mit der Zeit seine Bitterstoffe und entfaltet das kräftige Meerrettich-Aroma. – Für die Wasabi-Creme also das Wasabi-Pulver mit etwas Wasser anrühren, in die Mayonnaise geben und gut durchrühren. Die Sahne schlagen und ebenfalls unter die Creme heben. Eventuell nachsalzen.

Das Fleisch aus der Marinade nehmen, und in einer sehr heißen Pfanne (oder Grill) von beiden Seiten kurz braten und etwas ruhen lassen. Zum Servieren in Streiden schneiden.


Weitere Gerichte mit asiatischem Touch in diesem Blog:


A N Z E I G E

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Letzte Aktualisierung am 18.10.2018 / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API


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