Ein Besuch in Cognac

Frankreich Reise 2013

Unser letzter Urlaub führte uns wieder einmal durch das schöne Land unserer französischen Nachbarn, wobei wir in etwas mehr als zwei Wochen die Wahnsinnsstrecke von 4.800 Kilometern zurückgelegt haben. Hauptziel war die Bretagne (Finistère), wo wir eine Woche lang in einem sehr schönen, alten, bretonischen Häuschen prächtig entspannten. Den Weg dahin machten wir uns allerdings nicht einfach. Eine von mehreren Stationen in Richtung Westen war zum Beispiel das schöne Städtchen Beaune (etwas südlich von Dijon) in der es neben dem berühmten Musée de l’Hôtel-Dieu, die nur etwas weniger bekannte Französische „Moutarderie Fallot Edmond Fallot“ gibt, deren Senf Paul Bocuse angeblich verwendet.

Musée de l'Hôtel-Dieu
Das Musée de l’Hôtel-Dieu in Beaune

La Moutarderie Fallot Edmond Fallot

Grand ManierFür den Rückweg unseres Bretagne-Besuches ließen wir uns noch mehr Zeit als für den Hinweg, wobei wir manches Ziel nur durch den Sturzflug eines Fingers auf die Landkarte ausgesucht haben. So kamen wir zum Beispiel nach Cognac, wo gleich mehrere Bildungslücken geschlossen werden konnten. Cognac liegt auf der Karte (ganz oben) dort, wo sich der Buchstabe „H“ befindet.

Erstens wusste ich vorher noch gar nicht, dass in dem kleinen Städtchen Cognac, und natürlich in der Umgebung (Grande Champagne), tatsächlich all die berühmten Cognac-Marken beheimatet sind, die man weltweit kennt. Sei es nun Martell (1715), Rémy Martin (1724), Hennessy (1765), Courvoisier (1835) und andere, weniger bekannte Hersteller.

Auch eines meiner alkoholischen Lieblingsgetränke der Grand Marnier hat die dort produzierten Cognacs zur Grundlage, auch wenn sein typischer Geschmack erst durch die karibischen Bitterorangen darin entsteht und er prinzipiell als Likör geführt wird. Der Klick auf nebenstehendes Bild führt übrigens auf eine tolle Webseite, wo es außergewöhnliche Spirituosen in perfekten Geschenkboxen und alles was damit zu tun hat, zu kaufen gibt. Weihnachten ist schließlich nicht mehr fern.

Man findet auf der genannten Webseite selbstverständlich auch Whisky, daneben noch Gin, Wodka, Rum und Tequila, alles in höchster Qualität und sicher besonders geeignet für Leute die etwas davon verstehen.

Was den Besuch in Cognac angeht, so war unsere Bleibe sehr schön (zumindest von innen). Wir nächtigten im Hotel Domaine Du Breuil, zu dem auch eine kleine Cognacmarke gehört, und das den Eindruck eines Chateâus hinterlässt. Siehe Foto unten.

FRankreich2013Hotel
Das müde Haupt muss irgendwo hin. Die Domaine Du Breuil in Cognac

Der Hauseigene Cognac im Domaine Du Breuil war sehr gut, wir probierten einige der angebotenen Sorten, was man ohne schlechtes Gewissen tun kann, wenn man nicht mehr Auto fahren muss und das Bettchen nur ein paar Treppen entfernt ist.

Die Produktionsstätten der bekanntesten Marken kann man in dem Städtchen kostenpflichtig besuchen, was uns aber nicht gelang, da Wochenende – und auch die Haupturlaubszeit längst vorbei war.

Was wir sonst noch gelernt haben in Cognac? Viele Häuser haben unschöne Fassaden, mit dunklen Flecken an den Wänden. Aber das ist nur ein Zeichen dafür, dass in den jeweiligen Gebäuden Alkohol verdunstet. Und das scheint in vielen Häusern der Fall zu sein.

Der Cognac Schrank im Hotel Domaine Du Breuil
Der Cognac Schrank im Hotel Domaine Du Breuil lässt fast keine Wünsche offen…


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1 thought on “Ein Besuch in Cognac”

  • Das sieht nach einer tollen und abwechslungsreichen Route aus! Die Beschreibung macht Lust auf einen Frankreich-Trip. Nach Cognac würde ich auch gerne mal fahren – nicht nur um meinen Schrank mit so leckeren Spirituosen wie im Hotel Domaine Du Breuil auszustatten…

    LG
    Martina

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