Jazz und Essen aus dem Deep South

Jazz und Essen aus dem Deep South

Barbara, die seit vielen Jahren den sehr interessanten Blog „EinTopfHeimat“ schreibt, hat im Januar 2017 eine recht knifflige Aufgabe für einen neuen Blog-Event gestellt: Jazz und Essen – Essen interpretiert Jazzmusik. Dazu fällt mir auf Anhieb so viel ein, dass es sich am Ende erst recht als sehr, sehr schwierig erwies, ein Gericht auszuwählen, das zu der Aufgabe, respektive zu einem Jazz-Stück passt.

Linseneintopf mit Mehlklößen – Wintermahlzeit

Linseneintopf mit Mehlklößen – Win...

Einer der Gründe, warum es diesen Foodblog überhaupt gibt, ist die Absicht, altbekannte (Familien)Rezepte hier zu versammeln. Linsengemüse mit Mehlklößen ist so ein Rezept. Allerdings ist es so, dass wir seit etlichen Jahren nicht mehr allzuoft auf diese Familienrezepte zurückgreifen. Das liegt in erster Linie an mir, denn ich versuche unser kulinarisches Leben möglichst bunt zu gestalten.

Die Christbaumspitz – Gedicht in Nürnberger Mundart

Die Christbaumspitz – Gedicht in N...

Wie alt ich war, als ich dieses Gedicht zum ersten mal gehört hab, weiß ich nicht mehr. Fakt ist, ich war noch ein Kind und auch das ist schon sehr lange her. Zuletzt zu Gehör kam mir das Gedicht in einem Treppenhaus des Verlages Nürnberger Presse, wo ich bekanntlich Teile meines Arbeitslebens verbringe. Eine gute alte Tradition war in diesem Haus der alljährliche Auftritt der „Treppensänger“. Vier oder fünf Kollegen die des Singens mächtig waren, traten jeweils am letzten Arbeitstag vor Weihnachten für 10 oder 15 Minuten in verschiedenen Treppenhäusern auf, sangen Weihnachtslieder und rezitierten auch das nun folgende Gedicht.

Fledermaus, Hagebutte, Maintal, Schalotte, Marone und ein Ei

Fledermaus, Hagebutte, Maintal, Schalott...

Die Überschrift zu diesem Beitrag mag seltsam anmuten. Und wer (vollkommen grundlos) Angst vor Fledermäusen hat, fühlt sich jetzt womöglich ein bisschen unwohl. Ich kann aber versichern, außer dem Maintal ist alles essbar. Sogar die Fledermaus. Bei der Fledermaus handelt es sich nämlich um ein ganz besonderes Stück Rindfleisch, das man ohne besondere Verbindungen zu einem Metzger gar nicht auf den Teller bekommt.

Rote Bete-Ravioli mit Meerrettichschaum

Rote Bete-Ravioli mit Meerrettichschaum

Obwohl wir uns alljährlich im Winter eine Stange Meerrettich beim Gemüsemann holen und diese viele Wochen lang im Kühlschrank aufbewahren um bei Bedarf etwas davon abzuraspeln, hatte ich bis vor wenigen Monaten echt keine Ahnung, wie ein Meerrettichfeld aussieht. Und das in meinem Alter! Eine Wissenslücke, die kaum zu entschuldigen ist.

Goldener Oktober in Weinfranken

Goldener Oktober in Weinfranken

Auch wenn es nichts besonders spektakuläres zu berichten gibt, möchte ich doch ein paar Eindrücke vom herrlichen Oktober-Tag und der schönen Gegend um Frickenhausen und Bullenheim zeigen. Schließlich will man die eigenen Fotos einer Verwendung zuführen und die Kamera nicht umsonst durch die Gegend tragen.

Die weltweit erste Slow Food Travel Region ist Kärnten

Die weltweit erste Slow Food Travel Regi...

Die Kärtner sind wirklich prädestiniert dafür, Slow Food Produkte herzustellen. Speziell im Gailtal und Lesachtal, das als naturbelassenstes Tal der ganzen Alpen gilt, trifft diese Aussage zu. Hier dreht sich die Welt scheinbar schon immer ein bisschen langsamer als anderswo.

Schweine fühlen sich Sauwohl in Störzelbach

Schweine fühlen sich Sauwohl in Störzelb...

Was für ein Glück für all die jungen Schweine, dass sie bei Bauer Stache in Störzelbach bei Alesheim aufwachsen dürfen. Dort ist es sehr schön und die Schweine fühlen sich sauwohl. Sauwohl ist mehr als nur ein Wort. Hier ist es Programm.

Ein französischer Abschiedskuss – EM 2016

Ein französischer Abschiedskuss – EM 201...

Der Aufwand für das ausgewählte Dessert zum Finale der Fußballeuropameisterschaft ist nicht unerheblich, allerdings loht sich der Aufwand zu 100 Prozent. Bevor wir uns seiner Herstellung widmen, muss aber noch ein bisschen Licht in das sprachliche Chaos zu Baiser und Meringue gebracht werden.

Älplermagronen mit Apfelkompott

Älplermagronen mit Apfelkompott

Fußball ist in der Schweiz nicht gerade Volkssport Nummer eins. Wesentlich beliebter ist das Schwingen, entfernt ähnlich wie hier das Ringen, allerdings mit anderer Kleiderordnung. Der Schwinger trägt ein Sennenhemd, das ist ein Leinenhemd mit Edelweißmuster und eine spezielle Hose mit Haltegriffen für den Gegner am Bund.

Echt Kuhl! – Frische Rohmilch in der Flasche

Echt Kuhl! – Frische Rohmilch in d...

Der freie Markt soll es wieder einmal richten! Was aber nicht ohne Tränen möglich sein wird. Über 70.000 Milchbauern in Deutschland, die von den Erlösen ihres Milchverkaufs nicht mehr leben können, stecken derzeit in echten existenziellen Nöten. Mit ihnen selbstverständlich auch alle anderen Milchproduzenten in der europäischen Union.

Auf dem Spargelfeld morgens um sieben

Auf dem Spargelfeld morgens um sieben

Es ist wirklich erstaunlich, was man alles nicht weiß. Ich zum Beispiel. Über die Spargelfelder in unmittelbarer Nähe meines Wohnorts. Alljährlich geht es mir wie dem Rest der Bevölkerung, die an den mit dunklen Folie abgedeckten Spargelbeeten täglich vorbeibraust und höchstens registriert: „Ach ja, Spargel könnten wir heute abend auch mal wieder essen“. Aber wer weiß, außer der Tatsache, dass Spargel unter Folien gedeiht und mühsam gestochen wird, darüber schon weitere Details?

Apfelkuchen Normandie – Mit Calvadosäpfeln und Crème Fraîche

Apfelkuchen Normandie – Mit Calvad...

Zu den bekanntesten Regionen unseres wunderschönen Nachbarlandes Frankreich gehören (neben etlichen anderen) sicher die Provence, die Bretagne und die Normandie. Wobei die letztgenannten häufig mit speziellen Wetterlagen ausgestattet sind, was wiederum dazu führt, dass sonnenhungrige Strandurlauber sowohl die Bretagne als auch die Normandie als Urlaubsziel meiden.

Besuch im Nürnberger Hutmuseum – Hut Brömme

Besuch im Nürnberger Hutmuseum – H...

Trugen Männer zu Anfang des 20. Jahrhunderts immer und überall eine Kopfbedeckung, kamen Hüte in den 60er Jahren aus der Mode. Sie galten als gestrig, als spießig und reaktionär. Hinzu kam die stetig steigende Mobilität der Menschen. Mussten Mann und Frau einst gut behütet durch Wind und Wetter weite Strecken zu Fuss gehen, sitzt der moderne Mensch heute in seinem Auto, in dem Wind und Regen kaum eine Rolle spielen. Wozu also einen Hut? – Ich persönlich trage trotzdem Hüte.

Zwei Monate Auszeit auf der Schweizer Alp

Zwei Monate Auszeit auf der Schweizer Al...

Manchmal tun sich seltsame Dinge in unserer Nachbarschaft, ohne dass wir lange Zeit davon erfahren. Uns ging es so, als ich am letzten Samstag meine Tageszeitung aufschlug, und wir unsere nette Nachbarin, die nur drei Häuser weiter wohnt, in ungewöhnlicher Umgebung erkannten. Was es damit auf sich hat, geht schon aus der Überschrift dieses Beitrags hervor.