Seeteufel-Bäckchen am Spieß mit Paprikagemüse

Seeteufel-Bäckchen am Spieß mit Paprikagemüse...

Delikatessen aus Italien und anderen Ländern rund ums Mittelmeer kennen wir alle von unseren Reisen dorthin. Seien es welche aus Italien, Frankreich, Spanien oder Griechenland. Allerdings hat der moderne Mensch ein schweres Handycap: er ist oft in sagenhaften 2-3 Stunden mit dem Flugzeug aus seiner kalten, verregneten Heimat in die brütende Hitze seines Urlaubsziels geflogen.

Saltimbocca alla romana – Ein Klassiker

Saltimbocca alla romana – Ein Klassiker...

Über das Gericht Saltimbocca alla romana etwas Wissenswertes zu veröffentlichen, gelingt kaum. Die wenigen Sätze, die man bei Wikipedia darüber lernen und lesen kann, sind bereits tausendfach (ab)geschrieben und im Internet veröffentlicht. Zum Beispiel, dass Saltimbocca auf jeden Fall aus Kalbfleisch zubereitet werden sollte und so viel wie „Spring in den Mund“ bedeutet.

Kürbis-Risotto, Aceto Balsamico, Gorgonzola-Sauce und Amaretti

Kürbis-Risotto, Aceto Balsamico, Gorgonzola-Sauce und Amaretti...

Es gibt ein kleines Problem was die Zutaten für dieses Kürbis-Risotto betrifft, denn Luisa Valazza verwendet einen Gorgonzola, der aus Ziegenmilch hergestellt wird. Sie gab den Lesern des „Feinschmecker“ allerdings gleich eine Lösung mit auf den Weg: Verwenden Sie einfach normalen Gorgonzola und dazu etwas Ziegenfrischkäse.

Porchetta – Italienischer Schweinbraten

Porchetta – Italienischer Schweinbraten...

Die Römer genießen den saftigen Schweinerollbraten gerne bei Ausflügen in die umliegenden Dörfer ihrer Region. Dort gibt es häufig improvisierte Porchetta-Imbissstände mit einfachen Tischen und Bänken. Zur Porchetta gibt es natürlich Wein und Brot. Mit dem Schweinebauch, den wir von unserem Grill kennen, hat das also gar nichts zu tun. Eine feines Porchetta Rezept vom Grill.

Tomaten-Risotto mit hausgemachtem Sugo und Steinbeißer Bäckchen

Tomaten-Risotto mit hausgemachtem Sugo und Steinbeißer Bäckchen...

Es ist soweit. Die Tomaten sind reif. Wer selber Tomaten züchtet, kennt nicht nur die Probleme mit Krankheiten und anderen Befindlichkeiten der roten Früchte. Hat man sie erfolgreich durchgebracht, sind die Tomätchen plötzlich alle mehr oder weniger gleichzeitig reif und man weiß gar nicht so recht wohin damit. Mein Tipp: Tomaten-Sugo kochen und dann ein feines Tomaten-Rrisotto.

Kartoffelsuppe mit geschmorten Zwiebeln

Kartoffelsuppe mit geschmorten Zwiebeln

Kartoffelsuppe ist für mich etwas, was einen der allerletzten Plätze einnimmt, auf einer nicht wirklich existierenden Hitliste von Gerichten, die wieder einmal zubereitet werden müssen. Während weite Teile der deutschen Bevölkerung mit der gemeinen Kartoffel schwer sympathisieren, ist sie für mich eine Beilage, die mir nur selten auf den Teller kommt. Richtig gerne mag ich sie nur in Form von Klößen und als Püree. Einige andere Zubereitungsformen kommen zwar trotzdem auf unseren Tisch, aber

Pfannkuchentorte – Crespelle-Torte

Pfannkuchentorte – Crespelle-Torte

Es muss nicht immer Pasta sein. Der Titel verrät es schon, eine italienische Torta aus dünnen Pfannkuchen, die man auf der Apenin-Halbinsel Crespelle nennt, ist auch nicht zu verachten. Der deutsche Begriff Torte leitet sich übrigens wirklich vom italienischen „Torta“ ab. Das Schicht-Prinzip einer Torte von – Teigboden – Füllung – Teigboden – Füllung und so weiter, wird hier einfach in die herzhafte Variante einer Pfannkuchentorte abgewandelt. Das Ergebnis kann sich sehen und natürlich schmecken lassen!

Pasta mit Tomaten, Zwiebeln, Speck und Peperoncino

Pasta mit Tomaten, Zwiebeln, Speck und Peperoncino...

Von vielen meiner gesammelten Rezepte weiß ich gar nicht mehr wie sie in unsere Ordner gelangt sind. Die meisten darin müssen nämlich jahrelang darauf warten, irgendwann zubereitet zu werden. Schließlich muss alles passen. Der Appetit auf das jeweilige Gericht sollte sich eingestellt haben, die Vorlieben eventuell erwarteter Gäste sind ein wichtiger Aspekt, die richtige Jahreszeit ist aber das Hauptkriterium für das was auf unseren Tellern landet.

Scholle Italienisch mit Tomaten und Oregano

Scholle Italienisch mit Tomaten und Oregano...

Die „Scholle“ heißt auf italienisch „passera di mare“ oder auch „pianuzza“. – Aber hier geht es nicht um Sprache, sondern um ein Rezept. Denn diese Scholle, auf italienische Art zubereitet, hat uns fantastisch geschmeckt. Später hat es mir aber sehr leid um sie getan. Ich muss dazu sagen, wir essen nur sehr selten Scholle. Das liegt schon an mangelnder Verfügbarkeit dieser platten Bodenfische. – Hier, mitten in Franken.

Pasta mit Linsen und knusprigem Serrano

Pasta mit Linsen und knusprigem Serrano

Leider kann ich gar nicht so viel bloggen wie wir in unserem Alltag Kochen und Essen. So kommt es, dass ich eine große Menge an Gerichten zwar schon vor langer Zeit gekocht und fotografiert, sie aber hier noch gar nicht veröffentlicht habe. – Anderswo gibt es die Resterampe, bei uns im Haus eine Gerichte-Rampe.

Spinat-Ricotta-Gnocchi

Spinat-Ricotta-Gnocchi

Die klassische italienische Küche besteht nicht nur aus Antipasto, Tortellini, Spaghetti, Pizza und Tiramisu. Die genannten sind zwar ein beliebter Ausschnitt dessen, was stets auf der Touristenkarte steht, die in der Pizzeria um die Ecke und in halb Italien häufig gleich als Wegwerf-Platzset dient.

Spaghetti in Sepia-Macchiato und Mandelschaum

Spaghetti in Sepia-Macchiato und Mandelschaum...

Manche Menschen mögen es ja schon fast als Blasphemie empfinden: Aber in dem kürzlich hier vorgestellten Kochbuch „Die klassische italienische Küche“ von Marcella Hazan habe ich gelesen, dass sie die Meinung vertritt, es gebe überhaupt keinen Grund hausgemachte Pasta der industriell hergestellten vorzuziehen. Ja, die beiden Pastasorten unterscheiden sich. In der Art der Herstellung, im Biss und in den möglich Formen. Auch in den Saucen, zu denen man sie am besten serviert. Aber nicht in der Qualität.

Pasta Romano – Conchiglie oder Orecchiette mit Brokkoli

Pasta Romano – Conchiglie oder Orecchiette mit Brokkoli...

Heute gibt es ein sehr einfaches Nudelgericht mit Broccoli (auch Brokkoli), Pecorino, Rosinen, Knoblauch und Pinienkernen aus dem Südosten Italiens. Der Südosten Italiens, das ist Apulien (ital. Puglia/Apulia) mit seiner Hauptstadt Bari. Zur Region gehört auch der „Absatz“ des italienischen Stiefels, die Halbinsel Salento, sowie der Nationalpark Gargano. Wer einmal durch diese Gegend gefahren ist, dem ist sicher der allgegenwärtige Pater Pio aufgefallen, der von unzähligen Hauswänden blickt und dessen Konterfei sogar LKW-Planen schmückt. Als Touristen haben wir dort auf jeden Fall eine Tarantella gehört und eines der lustigen Rundhäuser besucht, die Trulli. Ein absolut lohnenswertes Ziel in Apulien ist das berühmte „Castel del Monte“, das Friedrich II. (aus dem Geschlecht der Staufer) errichten ließ. Er war von 1220 bis 1250 Kaiser des Heiligen Römischen Reiches. Und noch etwas Wissenswertes: nach dem Vorbild des genannten Castels wurde der 30 Meter hohe Bibliotheksturm, Kulisse für den Film „Der Name der Rose“ nachgebaut. Die Küche Apuliens ist eine recht arme Küche mit einfachen Zutaten, in erster Linie aus Meer und Erde. Dafür wird gekonnt kombiniert und zubereitet. Pasta mit Brokkoli, Knoblauch, Rosinen und Pinienkernen Nun aber ran an den Kochtopf. Denn Zeit ist Geld. Und obwohl die apulischen Conchiglie (oder die Orecchiette) auch nicht mehr kosten als andere Nudelsorten, benötigen sie eine Sonderbehandlung. Nämlich zwölf Minuten Kochzeit. Castel del Monte. Aus dieser Gegend kommt unsere Pasta mit Brokkoli. Rezept und Zutaten für 4 Personen Zutaten für Pasta mit Brokkoli: * 500 g Brokkoli * 400 g Conchiglie/Orecchiette (Muschelnudeln) * 50 g Rosinen * 50 g Pinienkerne * 80 g Pecorino (Hartkäse aus Schafsmilch) * 3 EL Olivenöl * 3 Knoblauchzehen * Salz * Pfeffer. Zubereitung: Die Rosinen waschen und für 10 Minuten in lauwarmem Wasser einweichen. Den Brokkoli in nicht zu kleine Röschen teilen, waschen und (je nach Größe) ca. 5 Minuten in Salzwasser (mit etwas Biss) kochen. Dann abgießen und gut abtropfen lassen. Die Pinienkerne in einer Pfanne ohne Fett goldbraun rösten. Den Pecorino reiben. Die Pasta in Salzwasser bissfest garen. Den Knoblauch in Scheiben schneiden, das Olivenöl in einer großen Pfanne erhitzen und den Knoblauch für circa zwei Minuten darin goldbraun anbraten. Achtung! Knoblauch wird bei zu hoher Hitze schnell dunkel und dann bitter. Die Knoblauchscheiben aus der Pfanne fischen, auf Küchenkrepp abtropfen lassen. Die vorgekochten Brokkoliröschen in das Knoblauchgewürzte Öl geben, salzen, pfeffern und kurz braten. Die Nudeln mit der Hälfte des Pecorinos und den abgetropften Rosinen in die Pfanne geben. Mit dem Brokkoli mischen und ca. 1-2 Minuten köcheln lassen. Auf Tellern anrichten, mit dem restlichen Pecorino...
Steinpilz-Risotto mit Anleitung und Lammcarré

Steinpilz-Risotto mit Anleitung und Lammcarré...

Dass man dieses feine Steinpilz-Risotto selbstverständlich auch ohne Lammkarree verspeisen kann, versteht sich hoffentlich von selbst. Ähnlich wie Pastagerichte wird der Risotto in Italien stets ohne weitere Beilagen als kleine Vorspeise serviert. Denn der Geschmack des mit Wein und Gemüsefond gekochten Reises alleine ist ja schon köstlich genug. Die Steinpilze und das verwendete Quittenmark setzen den kleinen Körnern dann noch die Krone auf.

Sardinen süß-sauer. Sarde in saor

Sardinen süß-sauer. Sarde in saor

Lässt man Fondue und Raclette außer acht, die beide schon fast zu den Gesellschaftsspielen gehören, dann ereilt jedes Gericht, und sei es noch so aufwändig gekocht, das gleiche Schicksal. Trotz stundenlanger Kocherei, viel Geschnipsel, Geköchel, Geschmurgel, womöglich noch Reduziererei und Aufschäumerei – kaum steht das Essen auf dem Tisch, schon ist es in kürzester Zeit vertilgt.